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Von Follow-Links in Kommentaren und schmarotzenden Bloggern

Redaktion am 4. Juni 2008

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Die Diskussion in der Blogsphäre bezüglich Nofollow-Links in Kommentaren hat ja bereits einiges an Schärfe gewonnen. Die einen setzen das Attribut und verhindern so die Wertung des jeweiligen Links durch Google. Die anderen verbieten gleich ganz den Hinweis auf die Webseite des Kommentierenden. Einige kehren nach einem Ausfluß ins Follow-Lager wieder zum No zurück.
Das Haupt-Argument vieler Blogger: Wer kommentieren will, tut das auch ohne einen sogenannten Backlink. Tut er nicht! Da schreibe ich aus eigener Erfahrung. In Blogs, die Nofollow gesetzt haben, hinterlasse ich aus Prinzip weder meine Meinung noch inhaltliche Ergänzungen. Das hat auch einen – hoffentlich nachvollziehbaren – Grund:

Gegenleistung für Inhalt
Kommentare sind sehr häufig relevanter Content, die dem Blogger durchaus Nutzen bringen. Er bietet seinen Lesern zusätzliche Informationen und lockt die Bots der Suchmaschinen einmal mehr auf den entsprechenden Artikel. Das verlangt nicht nur moralisch eine gewisse Gegenleistung. Diese besteht traditionell in einem Backlink. Der Kommentierende bekommt so einen Teil der Leser und Bots(!) auch auf seine eigene Webpräsenz; kann dadurch vielleicht sein Ranking verbessern.

Blogger, die Kommentar-Links auf Nofollow setzten, können also mit Fug und Recht als Schmarotzer bezeichnet werden (Entschuldigt diese Wortwahl, aber so ist es bei genauerem Nachdenken nun einmal). Für tiuz.de heißt das, hier werden auch in Zukunft Links von Google nachvollziehbar bleiben.

Einzeiler = Spam
Leider vermehrte sich in letzter Zeit das Spamaufkommen. Kommentare wie “Tolle Seite!” oder “Ich bin der gleichen Meinung.” bestimmen den unteren Teil vieler Artikel. Das nervt! Ohne Frage.
Wie also herauskommen aus dem Dilemma, einerseits Qualität belohnen, anderseits aber Sinnlosbeiträge verhindern zu wollen. Grundsätzlich zu moderieren bedeutet zusätzlichen Aufwand und wird letztendlich der Schnellebigkeit des Internets nicht wirklich gerecht. Also muß ein Kompromiß her.

Lösung
In Zukunft werden hier bei Kommentaren, die oben genannte Definition von Spam erfüllen, nachträglich die Links entfernt. Das erlaubt die Beibehaltung genannter Gegenleistung für qualitativ hochwertige Beiträge, gewährt jenen Kommentierenden, die tatsächlich einfach nur “der gleichen Meinung sind” ihre Meinungsfreiheit und bestraft Spammer mehr, als daß dies ein Nofollow-Link je tun könnte.


   klammer 49 Ergänzungen angeheftet


Ergänzungen

# Geschrieben von Trendscout am 4. Juni 2008:

Auf Grund einer aktuellen Veranlassung habe ich auch etwas dazu geschrieben. Es wird immer eine Gradwanderung bleiben.
Viele sind sicher vom Gefühl her der gleichen Meinung wie du, merken aber nicht, dass die Links mit Nofollow markiert sind. Noch besser wird es, wenn im nachhinein die Links mit nofollow entwertet werden.
Auch der Name wird zur Messerschneide. Bei Twitter ein Nick und in Blogs mal so und mal so.
Eigentlich regt mich das Ganze nicht so auf, momentan schlagen die Diskussionen jedoch mal wiederr hoch ;-)

# Geschrieben von Gerhard Spannbauer am 4. Juni 2008:

Ich kann dem voll und ganz zustimmen, Im Netz wird zu viel Spam betrieben. Leider ist es nicht möglich, die “Bösen” auszusieben. Daher kann man sich im Prinzip nur wie oben beschrieben behelfen.

# Geschrieben von TC Stahl am 5. Juni 2008:

Naja, der Name ist eben so eine Sache. Wenn der Kommentar wirklich bereichernd ist, lasse ich auch Nicks wie Krankenkassenvergleich zu. Allerdings schreiben jene, die sich so nennen, meist nur besagte Einzeiler :-)

Mir ist übrigens ein kleiner Fehler unterlaufen: Der erste Kommentar hier wurde versehentlich gelöscht. Sofern betreffender Autor nocheinmal vorbeischaut, möge er sich (kommentierend) melden. Hat nichts mit dem gesetzten Link zu tun ;-)

# Geschrieben von Falk Hedemann am 5. Juni 2008:

Ich glaube das Problem wird sich mit der Zeit von alleine lösen oder besser gesagt verlagern. Die Bestrebungen der Suchmaschinenbetreiber wieder die Inhalte in den Mittelpunkt ihrer Rankings zu stellen werden weiter zunehmen und gleichzeitig wird die Bedeutung der Backlinks abnehmen. Die “Bösen” werden dann kein Backlink-Phishing mehr betreiben, sonder gleich ganze Inhalte klauen und auf ihrer Seite posten!
Erste Tendenzen habe ich leider schon feststellen müssen. So tauchten einige meiner Artikel für ein News-Portal auf einer mir völlig unbekannten Seite auf. Ohne Quellenangabe, aber unter Verwendung meines Namens! Das nenn ich dann wirklich mal frech!

# Geschrieben von Susanna Künzl am 5. Juni 2008:

Ich bin auch Anhänger der natürlichen, unkastrierten Links. Sie sind die Währung des Internet. Zeit ist kostbar, und wenn ich mich einem Inhalt widme, ihn nicht nur konsumiere und den Nutzwert abgreife, sondern aktiv etwas zu seiner Weiterentwicklung beitrage, will ich das auch gewürdigt sehen. Aus demselben Grund verlinke ich in meinem Blog auch ausgiebig auf Quellen.

Wer nicht gerade Catcontent bloggt, tut das ja gewöhnlich auch nicht nur gegen Gotteslohn und zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Blogs sind Teil der Medienwelt, und die ist in weiten Bereichen Geschäft. Oder Geschäft, das uns den ganz persönlichen Catcontent (bei mir eher Dog) finanziert.

@Falk Hedemann: Ich habe diesen Contentklau auch schon seit einigen Jahren erlebt. aber dank des Alters meiner Website und einer gewissen Autorität keine Probleme gehabt. Duplicat Content richtet sich gerne gegen den Nachahmer. In jedem Fall kann man das abmahnen.

# Geschrieben von Dietmar am 5. Juni 2008:

Na da schreibe ich mal:

Toller Artikel ;-)

und Danke für den Link.

Ich denke du hast vollkommen Recht. Wenn sich jemand die Mühe macht einen sinnvollen Kommentar zu schreiben, dann sollte er mit einem “wertvollen Backlink” belohnt werden. So gesehen werde ich auch auf jeden Fall das nofollow Attribut früher oder später wieder wegnehmen.

Andererseits interessiert es mich doch sehr ob ein nofollow über den ganzen Blog aus SEO-Perspektive positive Auswirkungen auf Ranking und Traffic hat.

Diese Frage steht immer noch im Raum: Was bringt nofollow für den Blog der es einsetzt?

a) Ein besser Ranking im Hinblick auf SEO (ausgehende Links schwächen die eigen Seite weniger) und somit mehr Traffic?

b) Weniger Traffic, weil weniger Leute gewillt sind zu kommentieren und mir somit wertvoller Kommentar-Content fehlt?

# Geschrieben von Typo3 am 5. Juni 2008:

Hallo

Wenn man ein Kommentar hinterläst egal wie lang oder kurz – ist das auch immer etwas wertvolles für den Artikel – somit finde ich das man einen Link als Blogger schon immer freigeben kann!

Vorallem ist es ja meist so das die Links auf Seiten zeigen die vielleicht auch über dieses Thema schreiben!

Leben und leben lassen!

LG
SEO

# Geschrieben von Fladi am 5. Juni 2008:

Kann ich mich nur anschließen. Finde den no-follow in der Regel nicht angebracht. Denn ohne die Leser des eigenen Blog wäre es nicht das was es ist. Wenn dann jemand einen guten Beitrag dazu hat, dann verdient er auch diese Art der Entlohnung. Auf diese Art und Weise habe ich schon einige gute Blogs gefunden. Für Wordpress gibt es z.B. auch ein Plugin, das das no-follow auf Wunsch einem Link hinzufügt. Standardmässig entfernt es den no-follow-link. Finde ich persönlich sehr praktisch, so kann man immer noch händisch eingreifen.

Gruß
Fladi

# Geschrieben von TC Stahl am 5. Juni 2008:

@Falk: Gegen Contentklau kann man wenigstens rechtlich vorgehen. Immerhin gibt es ja das Urheberrecht. Natürlich eingeschränkt: Viele werden den Gang durch die Instanzen scheuen.

@Susanne: Auch wenn ich jetzt eventuell dumm da stehe: Was ist Catcontent?

@Dietmar: Gern geschehen :-) Zu den Fragen können vielleicht die SEOs etwas beitragen!?

@Typo3: Naja, nicht jeder Kommentar ist wertvoll. Er sollte entweder essentielle Informationen enthalten oder neue Problemfelder aufreißen. Das ist für mich so in etwa die Grenze zwischen Inhalt und bloßer Meinungsäußerung; letzteres hat nunmal keinen Backlink “verdient”.
Im Übrigen verweisen die links eben nicht auf Themenähnliche Seiten. Ganz im Gegenteil. Aber wie geschrieben, ist das für mich nicht ausschlaggebend (wenn Google ein Problem damit hat, sollen sie sich eben anpassen!).

@Fladi: Von diesem Plugin habe ich noch gar nichts gehört. Hast du einen Link?

# Geschrieben von Fladi am 5. Juni 2008:

# Geschrieben von Matt am 5. Juni 2008:

Ich bin eigentlich auch ein Gegner von NoFollow aber wer bei blogger.com ist hat leider nicht die wahl. Da Google ja das Nofollow unbedingt als standart etablieren will setzt blogger grundsätlich alle links in den kommentaren auf nofollow. Das hilft zwar ein bisschen gegen Spam aber dafür hat man auch allgemein weniger kommentare. Ich finde aber grundsätzlich: wer wirklich etwas sinnvolles zum Thema beitragen möchte kann auch einen Backlink bekommen.

# Geschrieben von Ulf am 6. Juni 2008:

Ich denke, mit dem Problem hat ein jeder in seinem Blog zu kämpfen. Je höher das Besucher- und Kommentaraufkommen, desto höher auch entsprechend der Kommentarspam seitens Seitenbetreiber, welche schnell einen Backlink abgreifen möchten und vor allen Dingen jedoch von den liebreizenden SEO´s, für die ein Blog nichts anderes als ein Linkverzeichnis zu sein scheint. Bei mir vergeht kein Tag, an dem ich nicht zig solcher Eintragungen löschen muss, bei denen Als Name dann ein Keyword (z.B. Gutscheine, Gartenmöbel, etc.) angegeben wurde und als Link dreist und frech in irgendwelche Portale oder Kategorien von Shops verlinkt wird.

Allgemein verfahre ich seit längerem schon nach einem ganz einfachen System. Bei mir lasse ich nur noch Links zu, bzw. lösche diese nicht, welche aus der Blogsphäre stammten, sprich von Bloggern, die dort ihren Blog verlinken und auch einen solchen Betreiben. Die Kommentarfunktion ist schließlich ein Instrument der Blogsphäre, um den eigenen Block bekannter zu machen und sich gegenseitig zu verlinken. Nur wer mir also die Möglichkeit gibt, ebenfalls per Kommentar einen Link zu hinterlassen, dem gewähre ich bei mir diese Option.

Zwar kann jeder bei mir erst einmal einen Link hinterlassen und da ich kein nofollow auf der Seite einsetze (ausser für Links innerhalb von Artikeln selbst), ist dies natürlich ein gefundenes Fressen für SEO´s und anderes Gesindel. Da ich jedoch jeden Kommentar direkt nach Eingang ansehe und ggfs. bearbeite, fliegen alle Links raus, welche nicht auf einen Blog verweisen.

Somit hat bei mir jeder Blogger den Anreiz, einen sinnvollen Kommentar zu hinterlassen und erhält dafür seinen follow-Backlink. Denn wie schon im Artikel oben erwähnt wird, ist es wirklich ein sehr wichtiger Anreiz für Besucher, ob ein Kommentar belohnt wird oder nicht.

# Geschrieben von Michael am 6. Juni 2008:

Ich finde, dass diese nofollow Geschichte bei Google eigentlich nur den Sinn erfüllt, falls wirklich der Betreiber wünscht dass die darauffolgende Seite wie ein Impressum nicht besucht wird. Aber bei Kommentar Links kennt dieser die Seite zunächst ja gar nicht.

# Geschrieben von ich am 9. Juni 2008:

glaub mir, ab einem PR 5 und entsprechendem Ranking wirst du dermaßen krass mit diesen Müll Kommentaren zugeballert das es nicht mehr feierlich ist. Das beste ist wirklich entweder auf nofollow, oder die Kommentare per Hand freischalten. Sonst bist du nur noch am URLs löschen.

# Geschrieben von Oliver am 13. Juni 2008:

Eine andere Lösung, die ich als sehr sinnvoll erachte ich das nofollow case by case Plugin! Das nutze ich seit einigen Tagen auf meiner eigenen Seite auch!

# Geschrieben von Marcel am 17. Juni 2008:

jo, wird immer zunehmender ein problem, aber das do follow rausnehmen möchte man ja auch nicht, da man dann wieder eventuelle stammnutzer die schon länger “bei der sache” sind und fleißig mit diskutiert wieder verscheucht.

# Geschrieben von ricarda am 20. Juni 2008:

Für mich ist ein Blog ein Pool wo persönliche Gedanken oder Meinungen zu bestimmten Themen veröffentlich und dadurch diskusionen und zum denken anregt. Durch das feedback der Kommentare, kann mann seinen Horizont erweitern und Erfahrungen weitergeben. Leider sind nicht alle so….

# Geschrieben von coco am 23. Juni 2008:

Denke das Kommentare die Sinn machen immer willkommen sein sollten, leider ist dieses zumüllen echt zum Sport mutiert und es geht nicht mehr um Informationsaustausch. Mann kann so viel lernen und andere an seinen Erfahrungen teilhaben lassen, daß es wirklich schade ist mit was für einer Einstellung die meisten Unterwegs sind.

# Geschrieben von Der Alte am 24. Juni 2008:

Ich gehe bei Kommentaren einen anderen Weg: Der Zweck eine Links soll doch nicht nur sein, den Kommentator zu belohnen, sondern auch anderen Lesern die Möglichkeit zu geben, sich via weitere Fakten oder Blogbeiträge eben dieser Person näher zu informieren.

Darum werden alle Links, die nicht zu einer Website mit mehr Information zum Autor eines Kommentars führen, bei mir gelöscht. Da kann der Kommentator seinen Beitrag so langatmig und ausformuliert absondern, wie nur vorstellbar. So vermeidet man die Abwägung über Wert und Gegenwert des Beitrags vollständig.

# Geschrieben von Matt am 25. Juni 2008:

Ich habe bei einem meiner Blogs einen extremen rückgang der Kommentare feststellen müssen als ich auf Nofollow gegangen bin. Leider sind nicht nur die Spam Kommentare weniger geworden sondern auch die Kommentare mit sinnvollem Inhalt. Ich habe das ganze wieder rückgängig gemacht und mich jetzt damit abgefunden daß ich Kommentare die mir zu sehr nach Spam riechen manuell entfernen muss. Das macht zwar mehr Arbeit aber so bleiben wenigstens die guten Kommentare nicht aus.

# Geschrieben von Winni am 25. Juni 2008:

Ich konnte ebenfalls einen extremen Rückgang feststellen nach dem ich bei nofollow gegangen bin, lohnt sich wirklich =)

# Geschrieben von Schnappi am 26. Juni 2008:

Das NoFollow Case by Case Plugin erscheint mir wirklich ziemlich praktisch.

Leider hat man mit Follow links nämlich meiner Meinung nach fast mehr Arbeit als Freude. Aber ich denke, ich werde dann auch mal in den kommenden Wochen umschwenken.

# Geschrieben von Adrian am 26. Juni 2008:

Ich kenne das Problem von meinem Blog und überlege mir momentan sehr genau ob und wann ich den gesamten Blog umstellen soll. Natürlich finde ich es abolut unfair für einen sinnvollen Kommentar keinen Backlink zu schenken, aber das ewige moderieren der Kommetare ist mir langsam aber sicher zu anstrengend….

# Geschrieben von carsten am 27. Juni 2008:

Ich möchte auch mal meinen Senf abgeben. Zum einen bin ich, wie einige meiner Vorgänger auch schon, der Meinung, dass ein sinnvoller Kommentar durchaus mit einem solchen Link belohnt werden sollte / könnte / möchte. Zum anderen denke ich, dass SEOS auf diese möglichkeit der Verlinkung ausweichen, weil es in letzter Zeit ja mit den eigentlichen Artikelverzeichnissen, die zu dem Zwecke der Verlinkung benutzt wurden, einigen Ärger gab. In sofern ist es doch eine Ausweichmöglichkeit von der beide profitieren. Sowohl der Blogbesitzer, sofern er einen sinnvollen Kommentar bekommt und so die Diskussion am Laufen gehalten wird (er bekommt Traffic) und zum anderen der Kommentierende, der sich so zum Teil auch ins Licht rücken kann um bei seiner eigenen Seite eventuell einen Besucherzuwachs zu erwarten. Geben und nehmen.

# Geschrieben von Suchmaschinenoptimierer Michael Janik am 1. Juli 2008:

Ja, das mit dem Spam nervt total. Aber schön, dass du die Gegenseite auch mal beleuchtest. Im Englischen heißt “Schmarotzer” im Übrigen”Freeloader”. Jemand der sich kostenlos Kommentare ohne Gegenleistung in den Blog lädt ist klar ein Schmarotzer. Find ich echt gut, dass das mal jemand gesagt hat.

# Geschrieben von Jena er am 10. Juli 2008:

Da schwöre ich auf Textpattern. Irgendwie kommen da kaum Spamkommentare durch. Leider eignet es sich weniger gut zum bloggen – Funktionen wie Trackback oder Ping fehlen von Haus aus.

# Geschrieben von joern am 14. Juli 2008:

Ich kann dem nur zustimmen. Wenn der Beitrag vernünftig ist, kann man als Blogbetreiber auch nett sein, und einen Link gestatten, selbst wenn es sich nicht um einen Blog handelt. Allerdings bleibt im Endeffekt die Entscheidung beim Blogbetreiber.

# Geschrieben von Weltbeweger am 23. Juli 2008:

Das Thema zieht sich in den letzten Wochen ja wie ein roter Faden durch zahlreiche Blogs. Ich kann es ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen, warum so viele Blogger mittlerweile auf “nofollow” setzen und bin da voll deiner Meinung. Eine Hand wäscht nun mal die andere. Ich könnte das Argument zwar verstehen, dass es zur Spamabwehr dient, aber das ist ja auch nicht der Fall, denn Spam kommt auch mit nofollow rein. Zudem gibt es ja z.B. Plugins wie Akismet, die ziemlich zuverlässig arbeiten.

# Geschrieben von TC Stahl am 23. Juli 2008:

@Weltbeweger: Nunja, mit Akismet kann man zu fast 100% gegen automatischen Spam vorgehen. Den manuellen filtert es aber leider nur selten heraus. Daß solcher durchaus häufig auftritt, erkennt man an den vielen unverlinkten Nicks in meinen Kommentaren.

Wie ich ja schon im Artikel schrieb: Wer auf diesem Blog einen Backlink bekommen möchte, muß sich schon etwas Mühe geben – sowohl qualitativ als auch quantitativ.

# Geschrieben von Liftboy am 25. Juli 2008:

Das Böse überwiegt leider heute überall auch im Internet. Wohin man schaut und nicht auf der Hut ist so hat einem ein Spam erwischt. Das Böse ist überall stark vertreten, aber nicht nur denn es gibt ja auch Abhilfe dafür.

# Geschrieben von TC Stahl am 26. Juli 2008:

Ganz genau … o.O

# Geschrieben von Tomas Labios am 30. Juli 2008:

Egal ob NoFollow drin ist oder nicht – gespammt wird immer. Alternativ kann man bei einigen Blogs auch einen Redirector verwenden, der eigentlich nur für die Statistik ist, aber die Links auch gleich mit entwertet.

# Geschrieben von Jakub am 1. August 2008:

Da bin ich ganz euer Meinung

# Geschrieben von TC Stahl am 1. August 2008:

Da die letzten Kommentare als gute Beispiele für die neuen Regelungen hier dienen: Es werden alle Verfasser-Links von Kommentaren, die qualitativ und/oder quantitativ eine bestimmte Grenze unterschreiten, entfernt. Manche glauben offenbar, ich habe das nur zum Spaß geschrieben oder lesen sich den Artikel gar nicht durch :-)

# Geschrieben von Ernst am 10. August 2008:

Ihr habt recht, wer ist gut und wer ist böse. Ich meine wenn dir die Werbung nicht direkt in das Gesicht springt, dann kann es durchaus mal auch nur derm Kommentar sein der zählt.

# Geschrieben von Silke am 11. August 2008:

Gibt es eigentlich eine Auswertung, wieviele Kommentare auf einen Post im Durchschnitt bei einer Seite mit follow und einer ohne follow sind? Meine Vermutung ist, dass die Anzahl der Kommentare wahrscheinlich doppelt so hoch ist.

# Geschrieben von Mysal am 14. August 2008:

Ich habe in verschiedenen blogs gelesen das das umstellen auf nofollow kaum was gegen spaming helfen soll persönlich bin ich der meinung es soll auf follow bleiben ich meine immer hin sind wir in einem netzwerk und nicht in einen Ornder auch finde ich es immer wieder traurig wenn ich von jemanden ein intressantes Kommentar lese zu Themen die mich intressieren und dort steh z.b. das Problemm löste ich auf meine Seite so und man sich den die seite nicht ohne grosse such aktionen ansehn kann. Man könnte ja den nofollow Blogs zeigen wie es ist indem Links die auf sie verweisen auch nicht gewertet werden.

# Geschrieben von TC Stahl am 14. August 2008:

@Mysal:
Du hast zwar quantitativ jene Schwelle überschritten, ab der dein Link stehen bleibt, qualitativ ist das aber eher zusammenhangloses Kauderwelsch. Ohne geistige Höchstleistung ist es unmöglich, das zu entziffern. Bitte das nächste Mal etwas mehr Mühe geben, dann klappt es auch mit dem Link.

# Geschrieben von eric mozanowski am 1. Oktober 2008:

Im Prinzip ist es doch egal ob follow oder noflow, zumindestens wenn es eine Seite auf die No NO Follow Liste geschafft hat werden Kommentare reingehackt die zum Backlinkerbeuten genutzt werden

# Geschrieben von TC Stahl am 2. Oktober 2008:

@ eric mozanowski: Wie im Beitrag und den Kommentaren geschrieben, gibt es hier gewisse Regeln für den Verbleib eines Links. Das ändert sich auch dann nicht, wenn Kommentare mehrfach geschrieben werden, nur weil im ersten der Link entfernt wurde.

# Gebloggt auf Auf den Spuren der Republik | » Höherer PageRank durch geregelte Kommentar-Links als Win-Win-Strategie am 2. Oktober 2008:

[...] Eigentlich galt der Artikel “Von Follow-Links in Kommentaren und schmarotzenden Bloggern” eher den vielen Bloggern, die zwar fast notgeil um Reaktionen ihrer Leserschaft respektive der Blogsphäre buhlen, gleichzeitig aber nicht bereit sind, Links der Kommentierenden auch für Google verfolgbar zu machen. Nehmen ohne Geben also. Frei nach dem Motto, wer A sagt muß auch B sagen, setzte ich die in besagtem Artikel angeführten Regeln nicht nur für ab da hinterlassene Kommentare durch, sondern editierte auch sämtliche ältere Links. Geschätzte 60% der Verweise fielen der Bereinigung zum Opfer. Wie zu erwarten führten sie hauptsächlich auf spamverdächtige Seiten – stets mit kommerziellem Hintergrund, selten Blogs. Übrig blieben Webseiten, die durchaus informellen Mehrwert bieten. Sie sind sozusagen Empfehlenswert. [...]

# Gebloggt auf Linkgeiz Schmarotzende Blogger | am 10. Oktober 2008:

[...] Schmarotzende Blogger? Klar – manchmal muß man erst mit der Nase darauf gestoßen werden, bis man etwas in einem anderen Licht sieht. Dafür wird es dann um so deutlicher. Dieses Gehabe mit dem nofollow Links in Blog Kommentaren geht mir schon lange auf die Nüsse. Häufig wird es begründet mit der Angst vor Google Abstrafung – was soll das. Textliche Inhalte nehmen wir in Form von Kommentaren gerne – geben wollen wir aber nichts. Wir brandmarken den Kommentierer durch nofollow Verlinkung auch noch als Spammer! Das kann es doch nicht sein. In einigen Blogs der SEO Szene hat sich der dofollow Link inzwischen durchgesetzt. Aber in viel zu vielen Blogs werden weiterhin Kommentare mi nofollow verlinkt, und das nicht deswegen, weil man nicht wüßte wie man das ändern könnte. Nein, hier wird über Trackbacks und Kommentare kräftig für die eigene Seite abgegriffen ohne Gegenleistung – das Ist Schmarotzen, auch wenn einzelne Herrschaften im Endeffekt versuchen werden das als SEO zu verkaufen. Klar – das ist es irgendwo auch, aber auf die dreckige Art. Linkgeiz ist eben doch geil [...]

# Geschrieben von Tobias am 7. November 2008:

Die Nofollow Debatte ist immer noch aktuell. Viele Webmaster im Web2.0 Bereich tuen sich aber mit dem “alles auf nofollow” setzten selbst keinen Gefallen – hier ist es wie überall im Leben – gib was Du brauchst. Vorallem wenn dann sogar trackbacks auf nofollow gesetzt werden, schadet man sich langfristig selber.
Wie das der einzelne Webmaster handhabt bleibt Ihm selbst überlassen, ich kann allerdings mehr Traffic und auch Kommentare (Content) auf Blogs beobachten die einen echten follow-Backlink gewähren. Wenn die Kommentare Sinn machen ist es in meinen Augen auch legitim den Link stehen zu lassen, klar.
Bei Spam-Comments wie: “interesting article” “genau meine Meinung” kommt man sich aber dann schon auch verarscht vor…hehe

# Geschrieben von Auftragsmalerei am 10. November 2008:

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht! Wenn ich Kommentare auf einen Blog hinterlasse, dann habe ich etwas gelesen, was mich interessiert oder es kommt eine Frage auf, auf die ich gerne eine Antwort hätte. Es ist doch egal, ob ich unter einem Synonym auftauche und somit auf eine andere Seite gleichzeitig verlinke. Dies sind Medien und können auch über mehrere Kanäle genutzt werden. Meine Meinung!

# Geschrieben von Webdesign Agentur am 11. Juli 2009:

Ich bin immer wieder auf Blogs unterwegs. Ich finde das generelle nofollow eigentlich völlig daneben. Natürlich soll der Spam auch keine Chance bekommen. Daher finde ich es gut wenn z.b. nach dem 5. sinnvollen Kommentar eines Users aus dem nofollow ein dofollow Link wird. Das habe ich jetzt schon öfter bei Blogs gesehen. So wird man für sinnvolle Kommentare belohnt. Spammer mit einem Satz werden schnell aufgeben wenn deren Kommentare immer wieder rausfliegen. Eine Überlegung wert oder?

# Geschrieben von Danny am 4. Oktober 2009:

Hi,
Ich sag mal so, man merk es doch sofort beim lesen, ob es nur darum geht einen Link da zu lassen oder obs was mit dem Artikel zu tun hat. Ich mache es seit langem so: Bei kurzen Kommentaren wie “Toller Artikel” = Löschen, genau wie das Russische und Amerikanische Spam-Bot Zeugs “Buy Viagra” = bäää !!. Wenn ich aber sehe das die Leute sich mit dem Artikel befasst haben und nen kurzen Kommentar da lassen ist doch alles okay, auch wenn es um den Link geht, mit so DoFollow Sch**** fang ich gar nicht an, das das Internet auch ein Netz bleiben soll. So genug jetzt. Viele Grüße !

# Geschrieben von Tagesgeldkonto Vergleich am 11. Oktober 2009:

ich versteh auch nicht warum man sich über dieses backlinken so aufregt, sollen doch alle links auf follow gemacht werden, dann ist wieder alles gleich…

# Geschrieben von Andree am 12. Oktober 2009:

Hallo, auch wir haben einiges an spam zu vezeichnen, die wir regelmässig entfernen. Man kann die Aufregung schon verstehen, wen es Antworten gibt, die nen Einzeiler sind oder eben sinnloses gelaber die nix mit dem Thread zutun haben an sich. Einige große Blogs haben schon anders reagiert und verhängen spam Strafen. Selbst bei nofollow ist es keine Abhilfe. Man will den Blog sauber halten und sinvolle Kommentare zu guten Themen haben und nicht sinnloses gelaber.

# Geschrieben von super wow t-shirts am 12. Oktober 2009:

Ich finde das nofollow mehr als Schwachsinnig. Der Sinn und Zweck mit dem follow ist es doch wichtige die Informationen weiter zu verbreiten. Google geht jaweiso einen falschen Weg sich hauptsächlich auf die offpage Optimierung zu konzentrieren.

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