Von Follow-Links in Kommentaren und schmarotzenden Bloggern

Die Diskussion in der Blogsphäre bezüglich Nofollow-Links in Kommentaren hat ja bereits einiges an Schärfe gewonnen. Die einen setzen das Attribut und verhindern so die Wertung des jeweiligen Links durch Google. Die anderen verbieten gleich ganz den Hinweis auf die Webseite des Kommentierenden. Einige kehren nach einem Ausfluß ins Follow-Lager wieder zum No zurück.
Das Haupt-Argument vieler Blogger: Wer kommentieren will, tut das auch ohne einen sogenannten Backlink. Tut er nicht! Da schreibe ich aus eigener Erfahrung. In Blogs, die Nofollow gesetzt haben, hinterlasse ich aus Prinzip weder meine Meinung noch inhaltliche Ergänzungen. Das hat auch einen – hoffentlich nachvollziehbaren – Grund:

Gegenleistung für Inhalt

Kommentare sind sehr häufig relevanter Content, die dem Blogger durchaus Nutzen bringen. Er bietet seinen Lesern zusätzliche Informationen und lockt die Bots der Suchmaschinen einmal mehr auf den entsprechenden Artikel. Das verlangt nicht nur moralisch eine gewisse Gegenleistung. Diese besteht traditionell in einem Backlink. Der Kommentierende bekommt so einen Teil der Leser und Bots(!) auch auf seine eigene Webpräsenz; kann dadurch vielleicht sein Ranking verbessern.

Blogger, die Kommentar-Links auf Nofollow setzten, können also mit Fug und Recht als Schmarotzer bezeichnet werden (Entschuldigt diese Wortwahl, aber so ist es bei genauerem Nachdenken nun einmal). Für tiuz.de heißt das, hier werden auch in Zukunft Links von Google nachvollziehbar bleiben.

Einzeiler = Spam

Leider vermehrte sich in letzter Zeit das Spamaufkommen. Kommentare wie “Tolle Seite!” oder “Ich bin der gleichen Meinung.” bestimmen den unteren Teil vieler Artikel. Das nervt! Ohne Frage.
Wie also herauskommen aus dem Dilemma, einerseits Qualität belohnen, anderseits aber Sinnlosbeiträge verhindern zu wollen. Grundsätzlich zu moderieren bedeutet zusätzlichen Aufwand und wird letztendlich der Schnellebigkeit des Internets nicht wirklich gerecht. Also muß ein Kompromiß her.

Lösung

In Zukunft werden hier bei Kommentaren, die oben genannte Definition von Spam erfüllen, nachträglich die Links entfernt. Das erlaubt die Beibehaltung genannter Gegenleistung für qualitativ hochwertige Beiträge, gewährt jenen Kommentierenden, die tatsächlich einfach nur “der gleichen Meinung sind” ihre Meinungsfreiheit und bestraft Spammer mehr, als daß dies ein Nofollow-Link je tun könnte.

Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

57 Gedanken zu „Von Follow-Links in Kommentaren und schmarotzenden Bloggern“

  1. Auf Grund einer aktuellen Veranlassung habe ich auch etwas dazu geschrieben. Es wird immer eine Gradwanderung bleiben.
    Viele sind sicher vom Gefühl her der gleichen Meinung wie du, merken aber nicht, dass die Links mit Nofollow markiert sind. Noch besser wird es, wenn im nachhinein die Links mit nofollow entwertet werden.
    Auch der Name wird zur Messerschneide. Bei Twitter ein Nick und in Blogs mal so und mal so.
    Eigentlich regt mich das Ganze nicht so auf, momentan schlagen die Diskussionen jedoch mal wiederr hoch ;-)

  2. Ich kann dem voll und ganz zustimmen, Im Netz wird zu viel Spam betrieben. Leider ist es nicht möglich, die “Bösen” auszusieben. Daher kann man sich im Prinzip nur wie oben beschrieben behelfen.

  3. Naja, der Name ist eben so eine Sache. Wenn der Kommentar wirklich bereichernd ist, lasse ich auch Nicks wie Krankenkassenvergleich zu. Allerdings schreiben jene, die sich so nennen, meist nur besagte Einzeiler :-)

    Mir ist übrigens ein kleiner Fehler unterlaufen: Der erste Kommentar hier wurde versehentlich gelöscht. Sofern betreffender Autor nocheinmal vorbeischaut, möge er sich (kommentierend) melden. Hat nichts mit dem gesetzten Link zu tun ;-)

  4. Ich bin auch Anhänger der natürlichen, unkastrierten Links. Sie sind die Währung des Internet. Zeit ist kostbar, und wenn ich mich einem Inhalt widme, ihn nicht nur konsumiere und den Nutzwert abgreife, sondern aktiv etwas zu seiner Weiterentwicklung beitrage, will ich das auch gewürdigt sehen. Aus demselben Grund verlinke ich in meinem Blog auch ausgiebig auf Quellen.

    Wer nicht gerade Catcontent bloggt, tut das ja gewöhnlich auch nicht nur gegen Gotteslohn und zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Blogs sind Teil der Medienwelt, und die ist in weiten Bereichen Geschäft. Oder Geschäft, das uns den ganz persönlichen Catcontent (bei mir eher Dog) finanziert.

    @Falk Hedemann: Ich habe diesen Contentklau auch schon seit einigen Jahren erlebt. aber dank des Alters meiner Website und einer gewissen Autorität keine Probleme gehabt. Duplicat Content richtet sich gerne gegen den Nachahmer. In jedem Fall kann man das abmahnen.

  5. Ich glaube das Problem wird sich mit der Zeit von alleine lösen oder besser gesagt verlagern. Die Bestrebungen der Suchmaschinenbetreiber wieder die Inhalte in den Mittelpunkt ihrer Rankings zu stellen werden weiter zunehmen und gleichzeitig wird die Bedeutung der Backlinks abnehmen. Die “Bösen” werden dann kein Backlink-Phishing mehr betreiben, sonder gleich ganze Inhalte klauen und auf ihrer Seite posten!
    Erste Tendenzen habe ich leider schon feststellen müssen. So tauchten einige meiner Artikel für ein News-Portal auf einer mir völlig unbekannten Seite auf. Ohne Quellenangabe, aber unter Verwendung meines Namens! Das nenn ich dann wirklich mal frech!

  6. Hallo

    Wenn man ein Kommentar hinterläst egal wie lang oder kurz – ist das auch immer etwas wertvolles für den Artikel – somit finde ich das man einen Link als Blogger schon immer freigeben kann!

    Vorallem ist es ja meist so das die Links auf Seiten zeigen die vielleicht auch über dieses Thema schreiben!

    Leben und leben lassen!

    LG
    SEO

  7. Na da schreibe ich mal:

    Toller Artikel ;-)

    und Danke für den Link.

    Ich denke du hast vollkommen Recht. Wenn sich jemand die Mühe macht einen sinnvollen Kommentar zu schreiben, dann sollte er mit einem “wertvollen Backlink” belohnt werden. So gesehen werde ich auch auf jeden Fall das nofollow Attribut früher oder später wieder wegnehmen.

    Andererseits interessiert es mich doch sehr ob ein nofollow über den ganzen Blog aus SEO-Perspektive positive Auswirkungen auf Ranking und Traffic hat.

    Diese Frage steht immer noch im Raum: Was bringt nofollow für den Blog der es einsetzt?

    a) Ein besser Ranking im Hinblick auf SEO (ausgehende Links schwächen die eigen Seite weniger) und somit mehr Traffic?

    b) Weniger Traffic, weil weniger Leute gewillt sind zu kommentieren und mir somit wertvoller Kommentar-Content fehlt?

  8. @Falk: Gegen Contentklau kann man wenigstens rechtlich vorgehen. Immerhin gibt es ja das Urheberrecht. Natürlich eingeschränkt: Viele werden den Gang durch die Instanzen scheuen.

    @Susanne: Auch wenn ich jetzt eventuell dumm da stehe: Was ist Catcontent?

    @Dietmar: Gern geschehen :-) Zu den Fragen können vielleicht die SEOs etwas beitragen!?

    @Typo3: Naja, nicht jeder Kommentar ist wertvoll. Er sollte entweder essentielle Informationen enthalten oder neue Problemfelder aufreißen. Das ist für mich so in etwa die Grenze zwischen Inhalt und bloßer Meinungsäußerung; letzteres hat nunmal keinen Backlink “verdient”.
    Im Übrigen verweisen die links eben nicht auf Themenähnliche Seiten. Ganz im Gegenteil. Aber wie geschrieben, ist das für mich nicht ausschlaggebend (wenn Google ein Problem damit hat, sollen sie sich eben anpassen!).

    @Fladi: Von diesem Plugin habe ich noch gar nichts gehört. Hast du einen Link?

  9. Kann ich mich nur anschließen. Finde den no-follow in der Regel nicht angebracht. Denn ohne die Leser des eigenen Blog wäre es nicht das was es ist. Wenn dann jemand einen guten Beitrag dazu hat, dann verdient er auch diese Art der Entlohnung. Auf diese Art und Weise habe ich schon einige gute Blogs gefunden. Für WordPress gibt es z.B. auch ein Plugin, das das no-follow auf Wunsch einem Link hinzufügt. Standardmässig entfernt es den no-follow-link. Finde ich persönlich sehr praktisch, so kann man immer noch händisch eingreifen.

    Gruß
    Fladi

  10. Ich bin eigentlich auch ein Gegner von NoFollow aber wer bei blogger.com ist hat leider nicht die wahl. Da Google ja das Nofollow unbedingt als standart etablieren will setzt blogger grundsätlich alle links in den kommentaren auf nofollow. Das hilft zwar ein bisschen gegen Spam aber dafür hat man auch allgemein weniger kommentare. Ich finde aber grundsätzlich: wer wirklich etwas sinnvolles zum Thema beitragen möchte kann auch einen Backlink bekommen.

  11. Ich denke, mit dem Problem hat ein jeder in seinem Blog zu kämpfen. Je höher das Besucher- und Kommentaraufkommen, desto höher auch entsprechend der Kommentarspam seitens Seitenbetreiber, welche schnell einen Backlink abgreifen möchten und vor allen Dingen jedoch von den liebreizenden SEO´s, für die ein Blog nichts anderes als ein Linkverzeichnis zu sein scheint. Bei mir vergeht kein Tag, an dem ich nicht zig solcher Eintragungen löschen muss, bei denen Als Name dann ein Keyword (z.B. Gutscheine, Gartenmöbel, etc.) angegeben wurde und als Link dreist und frech in irgendwelche Portale oder Kategorien von Shops verlinkt wird.

    Allgemein verfahre ich seit längerem schon nach einem ganz einfachen System. Bei mir lasse ich nur noch Links zu, bzw. lösche diese nicht, welche aus der Blogsphäre stammten, sprich von Bloggern, die dort ihren Blog verlinken und auch einen solchen Betreiben. Die Kommentarfunktion ist schließlich ein Instrument der Blogsphäre, um den eigenen Block bekannter zu machen und sich gegenseitig zu verlinken. Nur wer mir also die Möglichkeit gibt, ebenfalls per Kommentar einen Link zu hinterlassen, dem gewähre ich bei mir diese Option.

    Zwar kann jeder bei mir erst einmal einen Link hinterlassen und da ich kein nofollow auf der Seite einsetze (ausser für Links innerhalb von Artikeln selbst), ist dies natürlich ein gefundenes Fressen für SEO´s und anderes Gesindel. Da ich jedoch jeden Kommentar direkt nach Eingang ansehe und ggfs. bearbeite, fliegen alle Links raus, welche nicht auf einen Blog verweisen.

    Somit hat bei mir jeder Blogger den Anreiz, einen sinnvollen Kommentar zu hinterlassen und erhält dafür seinen follow-Backlink. Denn wie schon im Artikel oben erwähnt wird, ist es wirklich ein sehr wichtiger Anreiz für Besucher, ob ein Kommentar belohnt wird oder nicht.

  12. Ich finde, dass diese nofollow Geschichte bei Google eigentlich nur den Sinn erfüllt, falls wirklich der Betreiber wünscht dass die darauffolgende Seite wie ein Impressum nicht besucht wird. Aber bei Kommentar Links kennt dieser die Seite zunächst ja gar nicht.

  13. glaub mir, ab einem PR 5 und entsprechendem Ranking wirst du dermaßen krass mit diesen Müll Kommentaren zugeballert das es nicht mehr feierlich ist. Das beste ist wirklich entweder auf nofollow, oder die Kommentare per Hand freischalten. Sonst bist du nur noch am URLs löschen.

  14. Eine andere Lösung, die ich als sehr sinnvoll erachte ich das nofollow case by case Plugin! Das nutze ich seit einigen Tagen auf meiner eigenen Seite auch!

  15. jo, wird immer zunehmender ein problem, aber das do follow rausnehmen möchte man ja auch nicht, da man dann wieder eventuelle stammnutzer die schon länger “bei der sache” sind und fleißig mit diskutiert wieder verscheucht.

  16. Für mich ist ein Blog ein Pool wo persönliche Gedanken oder Meinungen zu bestimmten Themen veröffentlich und dadurch diskusionen und zum denken anregt. Durch das feedback der Kommentare, kann mann seinen Horizont erweitern und Erfahrungen weitergeben. Leider sind nicht alle so….

  17. Denke das Kommentare die Sinn machen immer willkommen sein sollten, leider ist dieses zumüllen echt zum Sport mutiert und es geht nicht mehr um Informationsaustausch. Mann kann so viel lernen und andere an seinen Erfahrungen teilhaben lassen, daß es wirklich schade ist mit was für einer Einstellung die meisten Unterwegs sind.

  18. Ich gehe bei Kommentaren einen anderen Weg: Der Zweck eine Links soll doch nicht nur sein, den Kommentator zu belohnen, sondern auch anderen Lesern die Möglichkeit zu geben, sich via weitere Fakten oder Blogbeiträge eben dieser Person näher zu informieren.

    Darum werden alle Links, die nicht zu einer Website mit mehr Information zum Autor eines Kommentars führen, bei mir gelöscht. Da kann der Kommentator seinen Beitrag so langatmig und ausformuliert absondern, wie nur vorstellbar. So vermeidet man die Abwägung über Wert und Gegenwert des Beitrags vollständig.

  19. Ich habe bei einem meiner Blogs einen extremen rückgang der Kommentare feststellen müssen als ich auf Nofollow gegangen bin. Leider sind nicht nur die Spam Kommentare weniger geworden sondern auch die Kommentare mit sinnvollem Inhalt. Ich habe das ganze wieder rückgängig gemacht und mich jetzt damit abgefunden daß ich Kommentare die mir zu sehr nach Spam riechen manuell entfernen muss. Das macht zwar mehr Arbeit aber so bleiben wenigstens die guten Kommentare nicht aus.

  20. Ich konnte ebenfalls einen extremen Rückgang feststellen nach dem ich bei nofollow gegangen bin, lohnt sich wirklich =)

  21. Das NoFollow Case by Case Plugin erscheint mir wirklich ziemlich praktisch.

    Leider hat man mit Follow links nämlich meiner Meinung nach fast mehr Arbeit als Freude. Aber ich denke, ich werde dann auch mal in den kommenden Wochen umschwenken.

  22. Ich kenne das Problem von meinem Blog und überlege mir momentan sehr genau ob und wann ich den gesamten Blog umstellen soll. Natürlich finde ich es abolut unfair für einen sinnvollen Kommentar keinen Backlink zu schenken, aber das ewige moderieren der Kommetare ist mir langsam aber sicher zu anstrengend….

  23. Ich möchte auch mal meinen Senf abgeben. Zum einen bin ich, wie einige meiner Vorgänger auch schon, der Meinung, dass ein sinnvoller Kommentar durchaus mit einem solchen Link belohnt werden sollte / könnte / möchte. Zum anderen denke ich, dass SEOS auf diese möglichkeit der Verlinkung ausweichen, weil es in letzter Zeit ja mit den eigentlichen Artikelverzeichnissen, die zu dem Zwecke der Verlinkung benutzt wurden, einigen Ärger gab. In sofern ist es doch eine Ausweichmöglichkeit von der beide profitieren. Sowohl der Blogbesitzer, sofern er einen sinnvollen Kommentar bekommt und so die Diskussion am Laufen gehalten wird (er bekommt Traffic) und zum anderen der Kommentierende, der sich so zum Teil auch ins Licht rücken kann um bei seiner eigenen Seite eventuell einen Besucherzuwachs zu erwarten. Geben und nehmen.

  24. Ja, das mit dem Spam nervt total. Aber schön, dass du die Gegenseite auch mal beleuchtest. Im Englischen heißt “Schmarotzer” im Übrigen”Freeloader”. Jemand der sich kostenlos Kommentare ohne Gegenleistung in den Blog lädt ist klar ein Schmarotzer. Find ich echt gut, dass das mal jemand gesagt hat.

  25. Da schwöre ich auf Textpattern. Irgendwie kommen da kaum Spamkommentare durch. Leider eignet es sich weniger gut zum bloggen – Funktionen wie Trackback oder Ping fehlen von Haus aus.

  26. Ich kann dem nur zustimmen. Wenn der Beitrag vernünftig ist, kann man als Blogbetreiber auch nett sein, und einen Link gestatten, selbst wenn es sich nicht um einen Blog handelt. Allerdings bleibt im Endeffekt die Entscheidung beim Blogbetreiber.

  27. Das Thema zieht sich in den letzten Wochen ja wie ein roter Faden durch zahlreiche Blogs. Ich kann es ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen, warum so viele Blogger mittlerweile auf “nofollow” setzen und bin da voll deiner Meinung. Eine Hand wäscht nun mal die andere. Ich könnte das Argument zwar verstehen, dass es zur Spamabwehr dient, aber das ist ja auch nicht der Fall, denn Spam kommt auch mit nofollow rein. Zudem gibt es ja z.B. Plugins wie Akismet, die ziemlich zuverlässig arbeiten.

  28. @Weltbeweger: Nunja, mit Akismet kann man zu fast 100% gegen automatischen Spam vorgehen. Den manuellen filtert es aber leider nur selten heraus. Daß solcher durchaus häufig auftritt, erkennt man an den vielen unverlinkten Nicks in meinen Kommentaren.

    Wie ich ja schon im Artikel schrieb: Wer auf diesem Blog einen Backlink bekommen möchte, muß sich schon etwas Mühe geben – sowohl qualitativ als auch quantitativ.

  29. Das Böse überwiegt leider heute überall auch im Internet. Wohin man schaut und nicht auf der Hut ist so hat einem ein Spam erwischt. Das Böse ist überall stark vertreten, aber nicht nur denn es gibt ja auch Abhilfe dafür.

  30. Egal ob NoFollow drin ist oder nicht – gespammt wird immer. Alternativ kann man bei einigen Blogs auch einen Redirector verwenden, der eigentlich nur für die Statistik ist, aber die Links auch gleich mit entwertet.

  31. Da die letzten Kommentare als gute Beispiele für die neuen Regelungen hier dienen: Es werden alle Verfasser-Links von Kommentaren, die qualitativ und/oder quantitativ eine bestimmte Grenze unterschreiten, entfernt. Manche glauben offenbar, ich habe das nur zum Spaß geschrieben oder lesen sich den Artikel gar nicht durch :-)

  32. Ihr habt recht, wer ist gut und wer ist böse. Ich meine wenn dir die Werbung nicht direkt in das Gesicht springt, dann kann es durchaus mal auch nur derm Kommentar sein der zählt.

  33. Gibt es eigentlich eine Auswertung, wieviele Kommentare auf einen Post im Durchschnitt bei einer Seite mit follow und einer ohne follow sind? Meine Vermutung ist, dass die Anzahl der Kommentare wahrscheinlich doppelt so hoch ist.

  34. Ich habe in verschiedenen blogs gelesen das das umstellen auf nofollow kaum was gegen spaming helfen soll persönlich bin ich der meinung es soll auf follow bleiben ich meine immer hin sind wir in einem netzwerk und nicht in einen Ornder auch finde ich es immer wieder traurig wenn ich von jemanden ein intressantes Kommentar lese zu Themen die mich intressieren und dort steh z.b. das Problemm löste ich auf meine Seite so und man sich den die seite nicht ohne grosse such aktionen ansehn kann. Man könnte ja den nofollow Blogs zeigen wie es ist indem Links die auf sie verweisen auch nicht gewertet werden.

  35. @Mysal:
    Du hast zwar quantitativ jene Schwelle überschritten, ab der dein Link stehen bleibt, qualitativ ist das aber eher zusammenhangloses Kauderwelsch. Ohne geistige Höchstleistung ist es unmöglich, das zu entziffern. Bitte das nächste Mal etwas mehr Mühe geben, dann klappt es auch mit dem Link.

  36. Im Prinzip ist es doch egal ob follow oder noflow, zumindestens wenn es eine Seite auf die No NO Follow Liste geschafft hat werden Kommentare reingehackt die zum Backlinkerbeuten genutzt werden

  37. @ eric mozanowski: Wie im Beitrag und den Kommentaren geschrieben, gibt es hier gewisse Regeln für den Verbleib eines Links. Das ändert sich auch dann nicht, wenn Kommentare mehrfach geschrieben werden, nur weil im ersten der Link entfernt wurde.

  38. Die Nofollow Debatte ist immer noch aktuell. Viele Webmaster im Web2.0 Bereich tuen sich aber mit dem “alles auf nofollow” setzten selbst keinen Gefallen – hier ist es wie überall im Leben – gib was Du brauchst. Vorallem wenn dann sogar trackbacks auf nofollow gesetzt werden, schadet man sich langfristig selber.
    Wie das der einzelne Webmaster handhabt bleibt Ihm selbst überlassen, ich kann allerdings mehr Traffic und auch Kommentare (Content) auf Blogs beobachten die einen echten follow-Backlink gewähren. Wenn die Kommentare Sinn machen ist es in meinen Augen auch legitim den Link stehen zu lassen, klar.
    Bei Spam-Comments wie: “interesting article” “genau meine Meinung” kommt man sich aber dann schon auch verarscht vor…hehe

  39. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht! Wenn ich Kommentare auf einen Blog hinterlasse, dann habe ich etwas gelesen, was mich interessiert oder es kommt eine Frage auf, auf die ich gerne eine Antwort hätte. Es ist doch egal, ob ich unter einem Synonym auftauche und somit auf eine andere Seite gleichzeitig verlinke. Dies sind Medien und können auch über mehrere Kanäle genutzt werden. Meine Meinung!

  40. Ich bin immer wieder auf Blogs unterwegs. Ich finde das generelle nofollow eigentlich völlig daneben. Natürlich soll der Spam auch keine Chance bekommen. Daher finde ich es gut wenn z.b. nach dem 5. sinnvollen Kommentar eines Users aus dem nofollow ein dofollow Link wird. Das habe ich jetzt schon öfter bei Blogs gesehen. So wird man für sinnvolle Kommentare belohnt. Spammer mit einem Satz werden schnell aufgeben wenn deren Kommentare immer wieder rausfliegen. Eine Überlegung wert oder?

  41. Hi,
    Ich sag mal so, man merk es doch sofort beim lesen, ob es nur darum geht einen Link da zu lassen oder obs was mit dem Artikel zu tun hat. Ich mache es seit langem so: Bei kurzen Kommentaren wie “Toller Artikel” = Löschen, genau wie das Russische und Amerikanische Spam-Bot Zeugs “Buy Viagra” = bäää !!. Wenn ich aber sehe das die Leute sich mit dem Artikel befasst haben und nen kurzen Kommentar da lassen ist doch alles okay, auch wenn es um den Link geht, mit so DoFollow Sch**** fang ich gar nicht an, das das Internet auch ein Netz bleiben soll. So genug jetzt. Viele Grüße !

  42. ich versteh auch nicht warum man sich über dieses backlinken so aufregt, sollen doch alle links auf follow gemacht werden, dann ist wieder alles gleich…

  43. Hallo, auch wir haben einiges an spam zu vezeichnen, die wir regelmässig entfernen. Man kann die Aufregung schon verstehen, wen es Antworten gibt, die nen Einzeiler sind oder eben sinnloses gelaber die nix mit dem Thread zutun haben an sich. Einige große Blogs haben schon anders reagiert und verhängen spam Strafen. Selbst bei nofollow ist es keine Abhilfe. Man will den Blog sauber halten und sinvolle Kommentare zu guten Themen haben und nicht sinnloses gelaber.

  44. Ich finde das nofollow mehr als Schwachsinnig. Der Sinn und Zweck mit dem follow ist es doch wichtige die Informationen weiter zu verbreiten. Google geht jaweiso einen falschen Weg sich hauptsächlich auf die offpage Optimierung zu konzentrieren.

  45. Gute Diskussion! Ich stimme dem Artikel zu und ich sehe noch ein Problem: Eigentlich weiß man es ja vorher nicht! Also mir ist es schon oft passiert dass ich einen Kommentar gepostet habe und erst danach feststellte, dass der Link nofollow ist. Und mal ehrlich: Das könnte man bei der URL dazu schreiben und dann würde ich gar keine URL angeben.

  46. Würdest du denn dann trotzdem einen Kommentar abgeben? Die meisten kommentieren eben, weil sie sich einen Backlink erhoffen. Was ja auch in Ordnung ist.

    Mittlerweile habe ich die Sache mit dem No-Follow übrigens ein wenig eingeschränkt (entsprechender Artikel ist weiter oben als Trackback verlinkt). Follow-Links bekommen nur noch solche Kommentatoren, die sich bei ihrem Kommentar auch Mühe geben. Qualität wird belohnt. Links-Absahner bekommen entweder No-Follow oder gar keinen Link.

  47. Also ich muss sagen ich mach das ja auch echt gern. Der Anfang ist nunmal schwer und irgendwie will man doch auch nach vorne kommen. Allerdings merk ich das in meinem Blog genauso, und manchmal bin ich mir schon nicht sicher ob das spam ist oder ein ernst gemeinter Kommentar…

  48. Bis vor Kurzem habe ich immer gedacht, bei Google wird man umso höher (also weiter vorn) gelistet, je “besser” der Content ist. Inzwischen habe ich als Blogger-Neuling mit Schrecken festgestellt, dass es die Menge und die “Qualität” der Backlinks sind, die mich nach vorne bringen (würden).

    Es tut mir leid, Google, aber das finde ich ziemlich krank! Frei nach dem Motto “Scheiße schmeckt gut, Millionen Fliegen können nicht irren” werden Seiten belohnt, auf die von möglichst vielen Seiten aus verlinkt wird. Inhaltliche Qualität, fachliche Qualität, Recherche-Qualität und sonstwas wird nicht (!) bewertet beim PageRanking. Wie auch? Sowas würde nicht computergestützt und vollautomatisch funktionieren.

    Also lässt Google die Masse der Webseiten-Betreiber urteilen und hofft blind, dass die resultierende Menge der Links auf eine Seite proportional zu ihrer Relevanz ist. Völlig klar, dass somit kleine, sehr gute Blogs keine große Chance haben gegen etablierte (was noch nicht so schlimm wäre) oder aber finanzstarke Websites, die den Mainstream bedienen – völlig ungeachtet ihrer eigenen z.B. journalistischen Qualität.

    Mir ist klar, dass es keine Alternative gibt, die automatisiert funktioniert. Dennoch finde ich dieses Verfahren krank, zumindest unsinnig und auch gefährlich in einer Informationsgesellschaft. Es kann doch nicht gut sein, wenn meine Seite umso weiter nach vorne kommt, je mehr Kommentare ich in anderen Blogs hinterlasse. So werden Blogger für ihre Kommentier-Arbeits-Zeit belohnt, weder aber für die Qualität dieser Kommentare, noch für die ihrer eigenen Artikel! Und als Blogger muss man sich fast so viel mit einem ominösen und völlig willkürlich verwendbaren “nofollow”-Attribut auseinandersetzen, wie mit den Inhalten der eigenen Artikel.

    Und nur dadurch gibt es doch überhaupt nur Kommentar-Spam. Der gehört unterbunden, indem Google das PageRanking auf völlig neue Füße stellt. Selbst, wenn Google (wie früher einmal) nur auf Suchbegriff-Vorkommen wertlegte, wäre das immer noch besser, als das jetzige Verfahren, bei allen Nachteilen die auch das hätte.

    So, das mmuss SEO-mäßig reichen für heute.

  49. Schön etwas älterer Beitrag, aber ich kenne das Problem von meinem Blog und überlege mir momentan sehr genau ob und wann ich den gesamten Blog umstellen soll. Natürlich finde ich es abolut unfair für einen sinnvollen Kommentar keinen Backlink zu schenken, aber das ewige moderieren der Kommetare ist mir langsam aber sicher zu anstrengend….

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