Über die Beliebigkeit der Politik

Zunächst sei auf die Wahlkampfseiten www.leere-versprechen.de (CDU) und www.die-falsche-wahl.de (SPD) verwiesen. Danach sollten zum Vergleich die Seiten von www.cdu.de und www.spd.de betrachtet werden – hier vorallem die Wahlprogramme.

Was fällt hier auf? Genau: Man beschäftigt sich mehr mit dem Programm des Gegners, als das eigene übersichtlich und argumentativ darzustellen. Da wird mit einfachen Worten und Schlußfolgerungen die andere Partei beim Wort genommen; bei den eigenen Versprechen bleibt man lieber kompliziert, unkritisch und vor allem unverbindlich.
Ist ja eigentlich auch logisch. Denn an verbindliche Worte erinnert sich der Wähler später noch viel zu gut. Er könnte die Politik dann in Haftung nehmen. Das darf jedoch nicht passieren! Man würde sich damit der eigenen Macht, die auf Beliebigkeit beruht, berauben.

Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

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