Über den Diskurs zur Volksvertretung

Im Wahlblog bemerkt Dr. Günter Krings (MdB), daß CDU und SPD beim Altersdurchschnitt auseinander trifften. Er schließt mit den Sätzen: “Wer sich glaubwürdig für junge Generationen einsetzen will, der sollte auch in personeller Hinsicht überzeugen können. Die SPD kann das nach wie vor nicht.”. Dazu sei meinerseits gesagt:

Eine Vertretung der jüngeren Generationen in der Gesetzgebung ist jedoch lange nicht erreicht, nur weil man den Altersdurchschnitt im Bundestag senkt. Erfahungsgemäß richten sich die Abgeordnten – egal welchen Alters – zunächst nach ihren persönlichen Interessen und denen ihrer Partei. Dann kommt der Lobbyeinfluß und erst danach die Meinung und Stimmung bei den Bürgern.
Wichtig wäre also eher ein Dialog mit (hier jungen) Bürgern. Den aber können sowohl junge als auch alte Abgeordnete führen. Jüngere haben zwar einen leichteren Zugang in die “Jugendszene”, doch fehlt es ihnen sicher oftmals an Lebenserfahung und nötiger Abgeklärtheit.
Die (Meinungs)Spitzen zu nehmen und ein allgemeingültiges Ergebnis zu bekommen, muß Ziel eines Diskurses sein. Allein dies ist die Existenzberechtigung institutioneller Gesetzgebung.

Im Übrigen ist vor allem eins wichtig: Die Abgeordneten bedürfen der Einsichtfähigkeit und sollten in der Lage sein, ihre persönliche Meinung der des Volkes hinten an zu stellen. Nur dann sind sie Volks(!)vertreter!

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