SpiegelOnline hält Migranten für Geister

spiegelonline

Der Zwang des SPIEGEL, stets nur positives über Migration sagen zu müssen, nimmt zuweilen groteske Züge an. Nun aber schießt das Nachrichtenmagazin den Vogel ab: Es erklärt Migranten zu Geistern. Diese wandeln offenbar ohne Kontakt zur Umwelt durch die Gegend.

Ausgangslage: Kritik an “Hans-Werner Sinns Migranten-Mathematik”

Der entsprechende Artikel fängt eigentlich ganz harmlos an: Er berichtet* über ein Interview Ifo-Chefs Hans-Werner Sinn in der FAZ und kritisiert die dort getroffene Aussage, Migranten erwirtschafteten keineswegs eine positive Bilanz für Deutschland. Diese steht natürlich absolut konträr zur Doktrin des SPIEGEL. Wo kämen wir da auch hin!?

Doch um Sinns Berechnung zu widerlegen, greift das Magazin ganz tief in die verbale Trickkiste. So wird argumentiert, die Kosten für Infrastruktur oder Behörden könne man Migranten nicht zurechnen, weil deren Kosten ja auch ohne Einwanderung zu Buche stünden.

SpiegelOnline nennt das einen “Denkfehler Sinns” und erklärt ihn zum Chefökonom der AfD.

Geht’s noch?

Yeah, die Rechtspopulismus-Keule sitzt! Und weil es so schön war, erwähnen wir auch gleich noch PEGIDA und bemühen den guten alten Stammtisch.

Ach ja, was die Argumente betrifft: Bisher ging man ja eigentlich davon aus, dass Straßen durch Befahren beschädigt werden und jeder Behördengang Beamtenzeit beansprucht. Ebenso werden Bücher in Bibliotheken durch ihre Leser abgenutzt und Schwimmbäder müssen häufiger das Wasser wechseln wenn mehr Badegäste kommen. Das alles sind Kosten, die man durchaus pro Kopf aufschlüsseln kann.

Wenn nun aber nach Spiegel-Logik Migranten keinen Anteil an besagten Kosten haben, kann dies eigentlich nur bedeuten, dass sie sich als Geister durch unsere Welt bewegen. Vielleicht hält das Magazin sie ja auch für ätherische Wesen, die uns eine göttliche Macht auf Erden geschickt hat.

Ausgestattet mit überirdischer Kraft pflegen Migranten mit ihren Autos unsere Straßen, reinigen beim Schwimmen automatisch das Wasser und ihre Anliegen werden von Behörden als Urlaubsbeschäftigung für gelangweilte Angestellte betrachtet.

Stirn-Klatscher!

*Der SiegelOnline-Artikel zum nachlesen: Kritik an Zuwanderung: Der Fehler in Hans-Werner Sinns Migranten-Mathematik

Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>