Prismatische Freiheit – Kurzgeschichten

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Nicht erst seit den jüngsten Vorkommnissen rund um den NSA-Skandal stellt sich die Frage, was Freiheit eigentlich ist. Jeder definiert sie anders. Besonders um die Ereignisse des arabischen Frühlings herum entstanden zu diesem Thema ein paar Kurzgeschichten, die etwas andere Blickwinkel, als sie dem Mainstream entsprechen, bieten. Denn Freiheit ist immer subjektiv.

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Der Inhalt – Leseproben

Arabischer Frühling

[…] Versonnen schlug er eine Tageszeitung auf. Titelthema waren die Unruhen in Kairo. Angestachelt vom erfolgreichen Bürgeraufstand in Tunesien versuchten sich nun auch die Menschen am Nil vom Joch machthungriger Unterdrücker zu befreien…

Opfer für die Freiheit

[…]Bereits am frühen Morgen hatte unser Oberbefehlshaber Gaddafi den Sturm auf dieses so kümmerlich aussehende Rebellenlager befohlen. Wir dachten, leichtes Spiel zu haben. Doch unsere Brüder aus dem Osten des Landes leisteten unerwartet heftigen Widerstand…

Ernstfall Onlinespiel

[…] Die Welt reagierte mit Bestürzung und sandte Protestnoten an Iran und seine arabischen Verbündeten. Zu mehr waren UNO und andere Institutionen nicht in der Lage. Also musste die NATO mal wieder einspringen. Ein Millionenheer entsandte das Militärbündnis freilich nicht. Zumindest keines aus Fleisch und Blut. Vergeltung würden vielmehr Kampfdrohnen, unbemannte Panzer, Kampfsatelliten und Raketen üben…

Die Freiheit, zu meinen was andere für gut befinden

Dort draußen vor der Bühne standen sie, jene Menschen, denen Freiheit noch etwas wert war. Die sich nicht vom Mehrheitsmob eine bestimmte Meinung aufzwingen ließen. Sie redeten angeregt miteinander. Nicht selten hörte ich aus dem Stimmengewirr meinen Namen erklingen. Es ließ mir einen wohligen Schauer den Rücken herunter laufen…

Der Segen des ACTA

[…]Unablässig durchforsteten Crawler, spezialisierte Suchroboter, das Internet nach Urheberrechtsverstößen. Zugleich liefen Unmengen an Überwachungsdaten aus Vorratsdatenspeichern diverser Provider ein. Sie übermittelten auf Abfrage jedes Quäntchen an Kommunikation […] Wolfgangs Aufgabe war es, im Falle eines Urheberrechtsverstoßes den Außendienst zu koordinieren.

Im Zeichen des Pinguin

“[…]Sein Kapital waren Internetnutzer, die über Suchmaschinen wie Google auf seine Webseiten kamen, dort Werbebanner anklickten oder sogar direkt über Bestellformulare einkauften. Genüsslich lehnte er sich zurück. Ein alter Traum: Andere verdienten Geld für ihn. Mit “andere” waren natürlich seine Webseiten gemeint. Denn Angestellte brauchte er keine…”

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Vorwort

Freiheit beschäftigt mich schon seit Jahren. Dabei geht es mir weniger um meine eigene, in Deutschland glücklicherweise recht gut bewahrte Freiheit. Nein, es ist eher der Begriff an sich, der mir so manche Stunde intensiven Nachdenkens bescherte. So viele Philosophen, Juristen und Politiker reden von ihr. Doch wie sie in der Realität aussieht, das vermag kaum jemand sicher zu sagen. Denn Freiheit ist bei aller Größe dieses Wortes doch etwas zutiefst individuelles, ja subjektives. Vermutlich gibt es auf dieser Welt Milliarden unterschiedliche Vorstellungen, wann jemand sagen kann: Ich lebe in Freiheit.

Diese kleine Sammlung von Kurzgeschichten beschäftigt sich in mehreren Facetten mit der Freiheit. Natürlich kann auch ich keine allumfassenden, absoluten Antworten geben. Auch mag die eine oder andere Geschichte nicht unbedingt jedermanns Vorstellung entsprechen. Dennoch – oder gerade deshalb – lade ich dazu ein, nachzudenken. Denn das ist der erste Schritt hin zu wahrer Freiheit.

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Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

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