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	<title>Kommentare zu: Piratenpartei geht in die Wahlkampf-Offensive &#8211; Blogger sammeln sich</title>
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	<description>Ein gebloggtes Webmagazin</description>
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		<title>Von: Warum Piratenpartei wÃ¤hlen? &#171; time for sheep(s)</title>
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		<dc:creator>Warum Piratenpartei wÃ¤hlen? &#171; time for sheep(s)</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 14:04:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Die Frage, warum man die Piratenpartei wählen sollte, ist eine durchaus berechtigte Frage. Bei meinen Eltern scheiterte es am Namen (&#8221;Warum heißen die Piraten? Das ist doch so negativ&#8230;&#8221;), bei manchen daran, dass sie die Piraten nicht kennen (aber daran wird bereits gearbeitet, in Form von Internet-Aktionen wie auch Wahlkampfplakaten, Ständen, durchsichtigen Anhängern und Wohnzimmern), bei manchen aber auch an inhaltlichen Fragen. Oftmals (doch anderen Parteien dürfte es ebenso ergehen) sind den potentiellen Wählern nur Halbwahrheiten über die Parteiprogramme bekannt. Bei den Piraten kursieren Gerüchte, dass sie ausschließlich gegen Internetsperren währen und für legales Filesharing. Zum genauen Parteiprogramm der Piraten möchte ich an dieser Stelle nicht so viel schreiben. Es existiert auf der offiziellen Homepage der Piratenpartei eine Auflistung der Ziele mit genaueren Erklärungen. Dabei möchte ich nur die Begriffe &#8216;Informelle Selbstbestimmung&#8217;, &#8216;Transparenz&#8217;, &#8216;Open Access&#8217;, &#8216;Urheberrecht&#8217;, &#8216;Patentrecht&#8217; und &#8216;Bildung&#8217; in den Raum werfen. Für mich ergibt sich noch ein weiterer Grund, weshalb ich die Piratenpartei wählen würde. Das, was besonders seitens Unterstützer der großen Parteien kritisiert wird, kann auch ein Vorteil bei den Piraten sein: Sie haben nicht übermäßig viel Parteiprogramm. Die Piratenpartei ist extrem internetaffin, Informationstechnik ist eines der Hauptthemen der Partei. Das macht sie in den Augen mancher zu einer &#8216;Ein-Themen-Partei&#8217;, aber gleichzeitig zu einer Partei, die sich auf ihre Ziele konzentrieren, diese für ihre Wähler vertreten kann und nicht von zuvielen anderen Themen abgelenkt wird. Die Piratenpartei mag keinen Standpunkt zu speziellen Themen der Wirtschaft haben, doch wo liegt dabei das Problem? Wenn solche Themen zur Sprache kommen, kann die Partei freier agieren, kann entsprechend der Richtung ihrer Wähler (überwiegend links-orientierte Wähler) abstimmen, koalieren &#8211; muss aber nicht. Käme die Piratenpartei in den Bundestag, würde sie dort genau jene Themen vertreten können, die meiner Meinung nach unter den Tisch fielen oder falsch / kaum vertreten wurden. Denn die Piratenpartei wird nicht die Regierung stellen, und es ist daher absolut kein Problem, dass sie nicht alle Themen, die es gibt, vertritt. Sie vertritt jene Themen, die ich vertreten wissen möchte. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Die Frage, warum man die Piratenpartei wählen sollte, ist eine durchaus berechtigte Frage. Bei meinen Eltern scheiterte es am Namen (&#8221;Warum heißen die Piraten? Das ist doch so negativ&#8230;&#8221;), bei manchen daran, dass sie die Piraten nicht kennen (aber daran wird bereits gearbeitet, in Form von Internet-Aktionen wie auch Wahlkampfplakaten, Ständen, durchsichtigen Anhängern und Wohnzimmern), bei manchen aber auch an inhaltlichen Fragen. Oftmals (doch anderen Parteien dürfte es ebenso ergehen) sind den potentiellen Wählern nur Halbwahrheiten über die Parteiprogramme bekannt. Bei den Piraten kursieren Gerüchte, dass sie ausschließlich gegen Internetsperren währen und für legales Filesharing. Zum genauen Parteiprogramm der Piraten möchte ich an dieser Stelle nicht so viel schreiben. Es existiert auf der offiziellen Homepage der Piratenpartei eine Auflistung der Ziele mit genaueren Erklärungen. Dabei möchte ich nur die Begriffe &#8216;Informelle Selbstbestimmung&#8217;, &#8216;Transparenz&#8217;, &#8216;Open Access&#8217;, &#8216;Urheberrecht&#8217;, &#8216;Patentrecht&#8217; und &#8216;Bildung&#8217; in den Raum werfen. Für mich ergibt sich noch ein weiterer Grund, weshalb ich die Piratenpartei wählen würde. Das, was besonders seitens Unterstützer der großen Parteien kritisiert wird, kann auch ein Vorteil bei den Piraten sein: Sie haben nicht übermäßig viel Parteiprogramm. Die Piratenpartei ist extrem internetaffin, Informationstechnik ist eines der Hauptthemen der Partei. Das macht sie in den Augen mancher zu einer &#8216;Ein-Themen-Partei&#8217;, aber gleichzeitig zu einer Partei, die sich auf ihre Ziele konzentrieren, diese für ihre Wähler vertreten kann und nicht von zuvielen anderen Themen abgelenkt wird. Die Piratenpartei mag keinen Standpunkt zu speziellen Themen der Wirtschaft haben, doch wo liegt dabei das Problem? Wenn solche Themen zur Sprache kommen, kann die Partei freier agieren, kann entsprechend der Richtung ihrer Wähler (überwiegend links-orientierte Wähler) abstimmen, koalieren &#8211; muss aber nicht. Käme die Piratenpartei in den Bundestag, würde sie dort genau jene Themen vertreten können, die meiner Meinung nach unter den Tisch fielen oder falsch / kaum vertreten wurden. Denn die Piratenpartei wird nicht die Regierung stellen, und es ist daher absolut kein Problem, dass sie nicht alle Themen, die es gibt, vertritt. Sie vertritt jene Themen, die ich vertreten wissen möchte. [...]</p>
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