PEGIDA und Muslime planen gemeinsame Demo für Meinungsfreiheit

Lutz Bachmann und halten Händchen.
Lutz Bachmann und halten Händchen.
Lutz Bachmann und Aiman A. Mazyek halten Händchen.

Es ist die Bankrott-Erklärung der Demokratie vor extremistischem Terror: Wegen Anschlagsdrohungen hat Dresden ein Demonstrationsverbot verhängt. Doch sowohl PEGIDA als auch Muslime wollen ein gemeinsames Zeichen setzen und Hand in Hand für Meinungsfreiheit auf die Straße gehen. Ganz im Sinne Voltaires, der einst sagte: “Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.”.

Verbrüderungsaktionen und gemeinsames Singen

In einer gemeinsamen Erklärung gaben PEGIDA-Organisatoren und Vertreter der Islamverbände zudem weitere Details der gemeinsamen Demonstration bekannt. So sei geplant, einen Chor der tausend Stimmen anzustimmen. Unter anderem mit den Liedern “Die Gedanken sind frei” sowie “Brüder zur Sonne, zur Freiheit”.

Auf einer eigens aufgestellten Bühne wollen die Wortführer parallel einen Friedenstanz aufführen. Vor dem Hintergrund der kurzen Vorbereitungszeit warnten sie jedoch vor zu hohen Erwartungen an die Qualität der Darbietung: “Für Let’s Dance würde es vermutlich reichen, mehr jedoch nicht”. Auch könne es Anfangs zu Streitereien unter den Männern um die wenigen Frauen geben.

PEGIDA-Organisator Lutz Bachmann und Aiman A. Mazyek, Zentralrat der Muslime, möchten zudem ein besonderes Zeichen setzen und werden den Demonstrationszug nebeneinander gehend anführen und sich dabei an den Händen halten. Wie auch der gemeinsame Tanz soll dies vor allem eines ausdrücken: Wir sind nicht einer Meinung, aber wir kämpfen füreinander.

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