OpenMusic – Die Demokratisierung der Musik

Gerade vor dem Hintergrund sich verschärfender Sanktionen gegen Kopieren von Musik und anderen Werken sind Alternativen zu den traditionellen Labels gern gesehen. Mit der OpenMusic-Bewegung ist in den letzten Jahren ein Stachel entstanden, der der kommerziellen Musikbranche noch sehr weh tun könnte.

OpenMusic?

Zugegeben: Darüber nachgedacht, dass es doch bestimmt auch eine Art Open Source im Musikbereich geben könnte/sollte, habe ich. Doch wirklich danach gesucht … Fehlanzeige.

Eine Pressemitteilung der Piratenpartei – genauer ein dazu gehörender Kommentar – hat mich nun doch dazu bewogen, entsprechend auf Websuche zu gehen. Einfach, weil der Kommentator jenen einschlägigen Suchbegriff gleich mitlieferte: OpenMusic. Hätte man auch selbst drauf kommen können ;-)

OpenMusic – auch Freie Musik genannt – wurde unter anderem als Initiative 2001 gegründet. Ihr Heimathafen liegt, wie sollte es auch anders sein, in der Linux-Szene. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich wie gewohnt an den entsprechenden Wikipedia-Artikel halten.

Ist die Musik denn gut?

Vermutlich werden viele beim Lesen dieses Artikels sich die Frage stellen, ob solche unkommerzielle, für Lau an Mann respektive Frau verschenkte Musik überhaupt gut sein kann.

Die Antwort ist sehr einfach: Ja!
Wer sich ein erstes Bild machen möchte, dem empfehle ich die Seite open-music.biz. Dort lassen sich eine Menge Bands finden – inklusive MP3-Download. Dieser ist nicht nur kostenlos, sondern dabei auch legal. Einfach selbst ausprobieren. Es lohnt sich.

Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

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