in actio am 2. Februar 2010
Alles neu macht der Jahresanfang (Ja, das Sprichwort geht eigentlich anders
). Deshalb hat es jetzt auch meinen privaten Twitter-Account erwischt. Er war über die Monate einfach zu unübersichtlich geworden … was nicht zuletzt an meiner anfänglichen Unerfahrenheit gelegen hat.
Wenn man sich durch die zahlreichen Tipps und Tricks zu Twitter ließt, fällt ein Weg, zu mehr Followern zu kommen, recht dominant ins Auge: Selbst anderen folgen. Gelesen, getan. Doch leider eignet sich dieser Tipp vielleicht für Spammer und Werbeschleudern. Möchte man sich jedoch mit echten Kontakten und Interessenten via Twitter vernetzen, taugt er kaum etwas.
Zum einen tauchen plötzlich Massen an Werbe-Tweets im eigenen Tweet auf. Die Folge: Das wirklich wichtige überließt man schlichtweg. Des weiteren finden sich mindestens 50% inaktiver Accounts in der Following-Liste. Zu guter Letzt sind da noch die vielen Accounts, die einfach nur über andere Netzwerke wie StudiVZ, MySpace oder Twitterfeed gefüttert werden. Deren Eigner schauen vermutlich nie bei Twitter vorbei und lesen somit auch nicht meine Tweets. Also weg damit
Eine Bereinigung via Friendorfollow hätte bei 1700 Verfolgten zu knapp 600 Folgern einfach zu lange gedauert. Da ging es schneller, einfach die ganze Liste zu löschen und jetzt per Hand – und damit qualitativ – den wirklich aktiven, interessanten und Nicht-Werbe-Accounts neu zu folgen.
Da ich auch jetzt noch Accounts folge, die zwar aktiv sind aber nicht meinem eigentlichen Interessengebiet (Politik, aktive Demokratie) entsprechen, nutze ich die Twitter-Listen nun bewusster und intensiver.
Im einzelnen wären das:
Content – Medien, Institute und ähnliches.
Politisch – Accounts mit überwiegend politischen Tweets.
Piratenpartei – Wie der Name schon sagt. Gesondert von anderen Parteien, weil dort (noch?) echte Demokratie stattfindet.
Denker – Klugschreiber und Nachdenker. Ist manchmal recht amüsant, kluge Sprüche zu lesen
Marketing/Kommunikation – (Online-)Marketing, PR und Kommunikation
In einem früheren Beitrag zum Thema Twitter hatte ich dem Dienst ein eher durchwachsenes Urteil zugestanden. Nach einigen Monaten hat sich dieses nicht wirklich geändert – auch wenn es nun zu testen gilt, ob nach den Aufräumarbeiten und der intensiveren Nutzung der Listen eine Besserung ergibt.
Jedenfalls werde ich meinen Account nun regelmäßiger mit Tweets füllen. Parallel werden sie regelmäßig in diesem Blog veröffentlicht – so gehen die Inhalte nicht in den Untiefen Twitters verloren.
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