Nach Terror auf Satire-Zeitung: Dieter Nuhr rettet sich in Bunker

Doppelgänger für Dieter Nuhr, Oliver Welke und Max Uthoff

Der 7. Januar 2015 wird als Ground Zero der Meinungsfreiheit in die Geschichte eingehen. Und das liegt nicht nur an den vielen Opfern, die als Märtyrer für unser aller Freiheit starben. Auch die Begleitumstände ähneln doch stark dem Anschlag vom 11.September 2001 in New York. So wurde jetzt bekannt, dass Dieter Nuhr, Präsident der Vereinigten Satiriker, kurz nach dem Anschlag in Paris evakuiert wurde.

Bundesgrenzschutz evakuiert Satire-Kabinett

Nur wenige Minuten nach den Schüssen in der Redaktion der französischen Satire-Zeitung “Charlie Hebdo” suchten Beamte des Bundesgrenzschutzes Dieter Nuhr in seiner Berliner Residenz auf. Angaben seiner Sekretärin zufolge hatte er noch nicht einmal mehr Zeit, das nötigste zusammen zu packen.

Die Beamten fuhren den Satire-Präsidenten in einer schwarzen Panzer-Limousine zum noch nicht fertiggestellten Flughafen BER. Dort wartete bereits auf einer geheimen Startbahn die “Satire One”. Der umgebaute Airbus A400M verfügt über eine der modernsten Start- und Landefunktionen, was bereits für Aufsehen gesorgt hatte.

Von Berlin aus wurde Nuhr in einen geheimen Bunker in den Alpen geflogen. Dort sei er vor jedwedem Rache-Akt durch Islamisten sicher, heißt es aus Sicherheitskreisen. Ebenfalls evakuiert wurde die gesamte Belegschaft der Heute-Show um Oliver Welke und sämtliche Insassen der Anstalt. Auch sie brachte der Bundesgrenzschutz an gesicherte Orte.

Damit das Verschwinden der Satiriker nicht all zu sehr auffällt, wurden diverse Politiker als Doppelgänger einberufen. So sollen Bernd Lucke für Oliver Welke, Angela Merkel für Max Uthoff und Sigmar Gabriel für Dieter Nuhr einspringen. “Notfalls müssen die Doppelgänger natürlich auch ihren Kopf her halten. Doch für die Freiheit der Satire sind sie zu jedem Opfer bereit.” sagte uns ein Sicherheitsbeamter.

Doppelgänger für Dieter Nuhr, Oliver Welke und Max Uthoff
Doppelgänger für Dieter Nuhr, Oliver Welke und Max Uthoff

Dass eine Gefährdungslage besteht, ist in Sicherheitskreisen unumstritten. Insbesondere Dieter Nuhr hatte sich in der Vergangenheit mit Vertretern des Islam angelegt. Sie bezeichneten ihn als Hetzprediger und Gotteslästerer. Laut Scharia droht ihm deshalb böses Ungemach.

Widerstand wird aufgebaut – Neue Zentrale in der Titanic-Redaktion

Unterdessen formiert sich der Widerstand. Die Vereinigten Satiriker haben bereits ihre Bataillone in Stellung gebracht und sind bereit, einen Vergeltungsschlag zu führen. Koordiniert wird dieser auch aus der provisorischen Zentrale in den Redaktionsräumen der Satire-Zeitschrift “Titanic”. Von hier aus sollen die Islamisten und Extremisten dieser Welt mit einem Bombardement aus Karikaturen und Satire-Beiträgen überdeckt werden.

Doch auch die breite Bevölkerung ruft zu den Waffen. In den sozialen Netzwerken werden humoristische Angriffe durchgeführt und Solidarität mit den Opfern von Charlie Hebdo geübt (zur Aktionsseite auf Facebook). Den Terroristen schallt Millionenfaches Kampfgebrüll entgegen. Unbestätigten Meldungen zufolge haben sich einige Islamisten deshalb bereits in die Hose gemacht.

Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

2 Gedanken zu „Nach Terror auf Satire-Zeitung: Dieter Nuhr rettet sich in Bunker“

  1. Darf man Angesichts so vieler Opfer in Paris noch Satire machen? Darf man lachen, obwohl 12 Menschen starben und weitere Verletzt wurden? Ich sage: Man darf. Nicht über die Opfer, nicht über den Hass. Sondern über die Absurdität der Realität.

  2. “Der Islam gehört zu Deutschland”,so geben heute alle Medien des deutschen Fernsehens die Aussage unserer Kanzlerin wieder.
    Ich frage mich, ist das wirklich so? Ist diese Aussage der Kanzlerin wirklich so gemeint, wie ich sie verstehe?
    Für mich gehört der Islam, so pauschal formuliert, nicht zu Deutschland.
    Denn, wie stellt sich mir der Islam bisher in meinem Alltag dar?
    Ich sehe teilweise vermummte Frauen durch die Straßen Deutschlands laufen. Ich höre von der Rechtlosigkeit
    der Frau in islamisch geführten Ländern, wo es scheinbar eine Errungenschaft ist, selbst Auto fahren zu dürfen. Ich höre von wild gewordenen Salafisten, die auf unseren Straßen frank und frei ihre Hasspredigten halten können. Ich höre von den Greueltaten des sogenannten Islamischen Staates, der nach wie vor sein Unwesen treibt und Alles was sich seinen Glaubensgrundsätzen widersetzt, dahinmeuchelt.
    Wie kann man in Anbetracht auch solcher Gesichter des Islam, dann eine Aussage treffen, der Islam würde zu Deutschland gehören!?
    Natürlich sollen Anhänger des islamischen Glaubens auch in Deutschland eine Heimat finden können. Aber doch nur, wenn sie sich den Gesetzen unseres Landes anpassen und bereit sind, sich zu integrieren.
    Aber das der Islam deshalb gleich zu Deutschland gehört, diese Aussage lässt bei mir das Blut in den Adern gefrieren.
    Pegida hin oder her. Ich finde, dass die Diskussion, die durch Pegida ausgelöst wird, durchaus auch zu Deutschland gehören kann.

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