Multikulti als Bereicherung?

In Zeiten stetiger Einwanderung fragt sich, ob eine Republik damit vereinbar ist.
Das kommt darauf an, was man unter Kultur versteht. Ob nun jemand an Allah, Jesus(Gott) oder an gar nichts glaubt, ob man lieber Döner statt Schnitzel isst oder ob man Weihnachten oder Ramalah feiert, ist eigentlich egal. Bestenfalls, d.h. bei reger Kommunikation unter den einzelnen Kulturen, kann solche Vielfalt tatsächlich bereichernd sein.

Leider bedeutet (Fremd-)Kultur nicht selten, daß Einwanderer im fremden Land nach wie vor ihrer alten Heimat ein Vorrecht im Denken geben. Sie nutzen z.B. Deutschland allein, um Wohlstand oder Sendungsbewußtsein zu befriedigen.

Eine Demokratie braucht jedoch ein im Konsens lebendes Staatsvolk. Also müssen Werte wie Gleichwertigkeit aller Menschen, Achtung anderer Sitten/Meinungen, Freiheit (im Geben wie im Nehmen), Sprache(!) oder Patriotismus (d.h. Besinnung auf die Geschichte und Metakultur der neuen Heimat) von allen Volksmitgliedern verinnigt sein. Ohne dem scheitern Demokratie und Staat.

Dazu zählt natürlich auch, daß man keine Doppelte Staatsbürgerschaft besitzt, daß man sich mit der neuen Heimat bestens auskennt und ihre Bräuche und Sitten in eigenes Denken integriert.

Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

3 Gedanken zu „Multikulti als Bereicherung?“

  1. Weder wissenschaftlich noch philosophisch geantwortet: Bei Migration ist das einzig Beständige, Bleibende die Erinnerung bzw die Kultur des Herkunftslandes. Nach einer gewissen Zeit überhöht als das Einzig Wahre, Schöne und Gute.
    Wenn man im fremden Land bei einem Arzt steht, das Baby mit über 40 Grad (Celsius) Fieber auf dem Arm und die Antwort erhält, Herr Doktor behandle nur Menschen über zwei Jahre entfährt einem ganz schnell: Bei uns ist das aber anders!!! Antwort: Where do you come from? In den USA bin ich bei mehreren Ärzten furchtbar angeeckt, der eine behandelte keine Milchzähne, der andere keine Menschen unter zwei, beim dritten war die SChreibkraft Samstags nicht im Büro und er konnte keine neuen Patienten, so krank sie auch wären, behandeln. Da geht ganz schnell die Toleranz für die ander Gesellschaft verloren!
    Analoge Beispiele lassen sich sicher auch für unsere Gesellschaft finden und im Nachhinein erscheint dann die Herkunftsgesellschaft als viel besser als sie eigentlich ist.
    Bestens auskennnen in der neuen Gesellschaft? Fragt doch mal einen Hauptschulabgänger oder auch andere Leute den Fragebogen ab! Überraschungen sind gewiss!
    Ehrlich gesagt bringe ich auch nicht alle Bundesländer (die vielleicht noch) mit ihren Hauptstädten zusammen. Sprache ist klar, aber Metakultur?? Die Kultur über und hinter der Kultur? Die Theorie der Kultur? Beethoven und Goethe? Schiller und Kant? Bräuche und Sitten sind in diesem unserem Land so verschieden wie noch was. Bayern und Preußen waren sich noch nie grün .

  2. Kultur kann man ja auf verschiedenen Niveaus betrachten. Bayern und Thüringen, obwohl sich räumlich nah, unterscheiden sich in ihrer (ich nenne es mal) “niederen” Kultur.

    Wenn ich von Bräuchen und Sitten schreibe, meine ich natürlich nicht die Art des Feierns u.ä.
    Vielmehr ist eben Metakultur gemeint. Übersetzt ist es jene, die als Grundlage unserer Gesellschaft aus Geschichte und Demokratie (im weitesten Sinne) entstanden ist. Also die von mir genannten Werte.

    Mit anderen Worten: Das Denken von Einwanderern sollte sich vom deutschen nicht mehr unterscheiden, als das bayerische vom sächsischen.

  3. Naja, ist schon richtig nur was wäre Deutschland ohne die Einwanderer, ohne Multikulti? bald tod :(

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