Kommentiert: Piratenpartei, Twitter, Finanzkrise und mehr

Das war heute interessant genug im Web.

Piratenpartei

Die Presse, Lena Simon und die Piratinnen
Eine gute Zusammenfassung der Folgen, welche die Ereignisse rund um die Piratinnen für die Piratenpartei entstehen lassen könnten. Unter anderem stellen sie klar, dass die Partei zukünftig für eine bessere Pressearbeit sorgen muss. Das sollte dann auch einen Eingeschränkten Zugriff auf die Presseverteiler beinhalten.

Twitter

Twitter weiß, wo Du bist
Die Überschrift hört sich gefährlicher an, als das Thema wirklich ist. Twitter führt seine lange erwartete Geo-Tagging-API ein. Diese erlaubt, über entsprechende Software (also nicht automatisch!) Tweets mit der eigenen aktuellen Position zu verknüpfen.

Dein Twitter gehört dir nicht!
Eines der großen (ungeklärten) Probleme des Web 2.0: Die von uns Nutzern erstellten Inhalte auf Twitter, Facebook & Co. gehören nicht uns, sondern den Plattform-Betreibern. Ihnen kommt letztendlich die Verfügungsgewalt über jeden Account zu. Wenn sie den Hebel umlegen, ist salopp gesagt alles weg. Dessen sollte sich jeder Klar sein.

Zeitgeschehen

Bing reibt sich am Felsen
Großtönig gestartet, hat mittlerweile die Realität Microsofts Suchmaschine Bing eingeholt. Gegen Google hat sie offenbar kaum eine Chance. Dabei wäre ein Gegengewicht zu Google sehr wichtig. Zu sehr häufen sich Meldungen, von Datenmissbrauch und -sammelwut.

China besteht gegenüber Google auf Internet-Zensur
Jetzt wird es richtig spannend: Macht Google Nägel mit Köpfen und zieht sich wie angekündigt aus China zurück? Oder ziehen die Amerikaner den Schwanz ein und huldigen dem schnöden Mammon – zu Lasten der Netzfreiheit.

Zocken ist gerecht
Griechenland ist an seiner Schieflage selbst schuld. Endlich mal jemand, der das presse-medial anspricht. Dieses ständige “Die Spekulanten sind schuld” ist nicht nur eine Lüge, sondern auch gefährlich. So können die wirklich Schuldigen mit ihrem Treiben unangefochten weitermachen.
Eine weitere gute Erkenntnis des Autos: Marktwirtschaft – also auch die Finanzmärkte – sind ihrem Wesen nach demokratisch.

Die Nette oder die Nudel?
Unser Star für Oslo (USFO) wurde im Gegensatz zu Deutschland sucht den Superstar bisher eher Stiefmütterlich behandelt. Besonders Ausfällig wurde das beim Haus- und Hofberichterstatter von RTL, der BILD-Zeitung. Bei SpOn schaffte es USFO nun in den Top-Feed.

Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

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