Im Spiegel der Geschichte

Wer glaubt, Geschichte wiederhole sich nicht, wird dieser Tage eines besseren belehrt. Vor dem Hintergrund der Integrationsprobleme in Deutschland entfaltet sich ein Szenario, dessen Ausgang der Geschichtsinteressierte längst kennt.

Vor etwa 1200 Jahren begann die Völkerwanderung der Germanen auf das Gebiet des Römischen Imperiums. Zu Hunderttausenden zogen unsere Vorfahren gen Süden, dem vermeintlichen Paradies entgegen. Die neue Heimat versprach ihnen wirtschaftlichen Wohlstand und kulturelle Bereicherung.
Diesem Ansturm waren die Grenztruppen Roms nicht gewachsen. Zum einen, weil sie geschwächt von beständigen Konflikten im ganzen Imperium der militärischen Macht nicht widerstehen konnten. Zum anderen, weil viele der Soldaten selbst Germanen waren. Sein Übriges trug der Umstand, daß die schwächelnde Wirtschaft im Grunde neuen “Blutes” bedurfte, dazu bei. So entschieden sich die Kaiser zu einem Kompromiß: Die germanischen Stämme durften sich als sogenannte Föderaten auf römischem Gebiet niederlassen, um dort am wirtschaftlichen wie kulturellem Leben teilzuhaben.
Doch die Rechnung ging nicht auf. Die Germanen bildeten anfänglich Parallelgesellschaften, die sich zwar an Wirtschaft und Kultur bereicherten, ansonsten aber alte Strukturen, Gesetze und Lebensweisen beibehielten; an der dekadenten, langst ihren Zenit überschrittenen, römischen Kultur hatten sie kein Interesse. Im späteren Verlauf erwuchsen daraus germanische Reiche. Staaten im Staate, denen Rom nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Germanen unterwanderten (unbewußt und ungeplant) in Folge das gesamte Staatsystem. Sie nahmen hohe Ämter ein und kontrollierten große Teile des Militärs. Zu guter Letzt eroberten germanische Könige – vom ehemals heidnisch-demokratischen System waren die Germanen längst abgekommen – die ewige Stadt und zerstörten damit nicht nur ein Weltreich, sondern auch die römische Kultur.

Im Deutschland dieser Tage herrschen ähnliche Umstände: Zuwanderer werden unter fadenscheinigen “Wirtschaftsargumenten” ins Land geholt, belasten jedoch lediglich die Sozialsysteme, ohne einen wirklichen Nutzen zu bringen. Sie konzentrieren sich in bestimmten Stadtteilen der Großstädte und formen auf diese Weise Parallelgesellschaften, die sich von unserer Kultur geradezu bewußt abgrenzen. Deutsche Sitten und Gesetze werden nicht geachtet, geschweige denn beachtet. Islamische Fanatiker propagieren den Gottesstaat auch im “Westen”.
Dabei stoßen sie auf fruchtbaren Boden. Denn die deutsche Kultur hat in beständiger Selbstverstümmelung, Selbstzensur und Anbiederung an den Multikulturalismus “Römische Verhältnisse” erreicht. Worin sollen sich die Einwanderer auch integrieren? Da gibt es nichts mehr, das einem solchen Akt des geistigen Umdenkens würdig wäre.

Das Ende wird ein tatsächliches Ende sein. Denn wenn sich die Deutschen nicht ihrer Jahrtausende alten Geschichte jenseits des Dritten Reiches und Auschwitz besinnen, werden sie sich integrieren müssen: In eine neue Kultur, gegründet auf fremden Lebensweisen und Sitten mit wenigen deutschen Einflüssen.

Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

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