Erfolgreicher TTIP-Protest: Politiker leiden an Angst-Durchfall

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Unerwartet schnell hat eine Selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA die erforderliche Hürde von 1 Million Unterschriften genommen und peilt nun die 2 Millionen Marke an. Das gefällt vielen Politikern insbesondere auf EU-Ebene gar nicht. Einige sind angesichts des massiven Bürgerprotests an akuter Diarrhö erkrankt. Auslöser ist wohl eine ausgewachsene Phobie vor demokratischen Bewegungen.

EU-Politiker leiden unter dem Souverän

In einem Interview auf Campact.de berichteten zwei Journalisten über die Gründe, weshalb gerade die EU auf einen Erfolg des Freihandelsabkommens setzt: Machtzuwachs. Um so genervter regierten sie auf die Bürgerinitiative.

Dass der Protest nun derart deutlich ausfällt, stößt auf wenig Gegenliebe. Schon machen Gerüchte über ein baldiges Ende der Verhandlungen die Runde. Keine gute Nachricht für so manchen EU-Politiker. Angst breitet sich aus.

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Und wie das mit der Angst eben so ist, leidet gleichzeitig auch der Körper unter ihr. Kein Wunder also, dass nun der Durchfall Einzug im Brüsseler Polit-Betrieb hält. Manche Kommissionsbeamte kämen gar nicht mehr vom Klo runter, berichten Insider. Schon geht eine weitere Angst um: Wird die EU vom Durchfall lahm gelegt? Nicht auszudenken, wenn ausgerechnet während der TTIP-Verhandlungen viele Teilnehmer ständig den Raum verlassen müssten. Welches Bild über uns Europäer wird das bei den Amerikanern erzeugen?

Epidemie soll verhindert werden

Auf jeden Fall will die Kommission eine Ausbreitung des Durchfalls verhindern. Maßnahmen werden noch besprochen. Jedoch will man das Übel beim Schopfe packen. Schon im September verbot man eigentlich die Europäische Bürgerinitiative “Stop TTIP!”. Dass diese dennoch weitermachten, beleidigte viele EU-Politiker und -Beamte aufs tiefste.

Deshalb will man mit geeigneten Marketingmaßnahmen eine positive Stimmung für TTIP in der Bevölkerung erzeugen. Vermeintliche Negativfolgen müsse man klein reden, Proteste an den Pranger stellen. In geheimen Kreisen wird zudem überlegt, ob die Erzeugung des Durchfalls eventuell als grob fahrlässige Körperverletzung zu werten ist und man die Initiatoren strafrechtlich belangen kann. Alternativ will die EU-Kommission ein neues Gesetz vorschlagen, welches die “vorsätzliche Herbeiführung von Durchfall bei EU-Vertretern durch anmaßende Bürgerinitiativen” unter Strafe stellen soll.

Aufruf an die Verantwortung des Bürgers

Auch wir von tiuz.de wollen ein Zeichen setzen und rufen deshalb dazu auf, zum Wohle unserer geliebten Politiker auf gar keinen Fall die die Bürgerinitiative gegen TTIP mit einer Unterschrift zu unterstützen. Gebt dem Durchfall keine Chance!

Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

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