Die wahre Gefahr des Neo-Nationalsozialismus´

Politiker aller Parteien im Bundestag weisen stets auf die Unmöglichkeit von Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus hin – jüngst erst durch Bundeskanzler Schröder. Stets wird dabei auf die Gewaltverbrechen der Schergen Hitlers verwiesen. Holocaust, Kriegsverbrechen, Zwangsarbeit – alles sicherlich verurteilungswürdige Verbrechen. Wer sie befürwortet, verdient Verachtung und Bestrafung.

Doch liegt hier die wirkliche Gefahr des sogenannten rechtsextremen Lagers? Eigentlich machen sich dessen Anhänger doch eher lächerlich. Niemand, zumindest nicht eine gewaltige Mehrheit, glaubt dem Geschwafel. Das eigentliche Problem liegt woanders:

Am Beispiel der NPD/DVU läßt sich sehr gut darstellen, wie unserer Demokratie ein gefährlicher Feind heranwächst. Im Fahrwasser sozialen Umbruchs (oder besser Abbruchs) nutzt diese Partei die Unzufriedenheit der Bürger, um in Landtage und am liebsten auch in den Bundestag einzuziehen. Dabei wird bewußt der Gemeinschaftsgedanke geweckt. In Notzeiten wird dieser wohl wieder Salonfähig.
Doch wofür stehen die ultrarechten Parteien tatsächlich. Nur am Rande geht es ihnen um die Stärkung des deutschen Volkes. Ja sogar mehr Meinungsfreiheit wird propagiert, so oft es geht. Hinter den Kulissen der Öffentlichkeit aber wird munter die Ordnung des Dritten Reiches verehrt. Zucht und Ordnung ist der Leitspruch, dem ultrarechte Anhänger allzugern folgen.

Hier ergibt sich der große Unterschied zwischen den Strömungen national/patriotisch Denkender.
Die einen wollen vor allem eines: Gleichschaltung.
Die anderen stehen zwar ebenso für Gemeinschaft. Doch wird einem jeden Bürger seine persönliche Freiheit zuerkannt. Es geht um eine Gemeinschaft der Freien und Gleichen, die sich in der gegenseitigen Zuerkennung von Rechten ihrer Mitglieder definiert. Andere Meinungen sind fester und unabdinglicher Bestandteil der Willensbildung.

Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

9 Gedanken zu „Die wahre Gefahr des Neo-Nationalsozialismus´“

  1. Warum sind in Deutschland rechtsgerichtete Parteien ein Problem?

    Ich wüsste keinen Grund. In zahlreichen Ländern gibt es solche Parteien, sogar in Parlamenten sind diese Gruppierungen vertreten.

    Nur hier in Deutschland haben alle Angst vor den Rechten. Vielmehr Angst muss man vor solchen Leuten wie Schröder haben, die versuchen die Demokratie zu untergraben, denn nichts anderes wird im Augenblick durch Herrn Schröder gemacht.

  2. Gegen rechte Parteien haben zumindest wir von tiuz.de nichts. Die im Einleitungsbeitrag angesprochenen Parteien tummeln sich aber im extremen Bereich. Ihnen geht es um Gleichschaltung der Bürger. Das ist wider die Demokratie – und gehört bekämpft!

    Das Mißverständnis ist wahrscheinlich entstanden, weil im Beitrag von “rechte Anhänger” die Rede ist. Hier hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Es muß natürlich heißen “ultrarechte Anhänger”. Wird sofort geändert.

  3. Sie nutzen jede Notlage aus, um die Bürger Deutschlands einzulullen in ihren Cokon falscher Gerechtigkeit. Mit Versprechen für Ordnung und Sicherheit locken sie nicht nur Dumme. Die Einfälltigen erstrecken sich über alle Gesellschaftsschichten.
    Dabei ist klar ersichtlich, daß mit Zucht und Ordnung zugleich Freiheit und Demokratie zerstört werden sollen. Das sagen die nicht verdeckt, sondern ganz offen.
    In einer Direkten Demokratie bekämen die Nazis über ihre Einfälltigen einen ungemein mächtigen Einfluß auf die Geschicke des Staates. Wir hätten die zeiten der weimarer Republik zurück – nur viel schlimmer und vor allem legitim

    Deshalb muß das Motto heißen: Weg mit den Neonazis! Dann können wir endlich ungestört unsere Freiheit genießen.

  4. Hallo,

    ich bin fest überzeugt, daß man sich die Sache zu einfach macht, wenn man Neonazis mit Nationalisten gleichsetzt und zugleich auch noch Nationalisten mit “Anti-Individualisten”, die jegliche persönliche Freiheit des einzelnen Bürgers einschränken wollen.

    Fest steht, daß viele NPDler im Grunde Neonazis sind. Sie träumen von einer Wiederauflage des Hitlerstaates. Dieser hat , wie wir alle wissen , nicht nur wieder Vollbeschäftigung nach den Wirren der Weimarer Zeit gebracht, sondern auch unschuldige eigene Bürger terrorisiert und umbringen lassen, nur weil er in seiner Ideologie “Blut & Rasse” über alles andere stellte. DAS darf nicht mehr passieren!

    Die Rechtsextremen wollen im Endeffekt auch den starken National-Staat. Und darüber muß diskutiert werden können. Denn ein starker Staat kann und soll auch seine Bürger ( alle!) schützen, z.B. vor Verarmung und Arbeitslosigkeit in Zeiten der Globalisierung und des “Turbokapitalismus”! Ein starker Staat dient vorrangig nicht der Drangsalierung seiner Bürger; er kann aber dazu mißbraucht werden. Das ist die Gefahr.

    Hitler hat den Gedanken eines nationalen sozialistischen Staates, der nach dem Weltkrieg 1918 überall in Europa aufkam , pervertiert und mit seinem rassistischem und antijudäischem Gedankengut unzulässigerweise vermengt!
    Mman lese aber ruhig mal bspw. Werner Sombart “Deutscher Sozialismus” ( 1934 ! Mit eindeutigen Anti-NS-Aussagen!) oder Hermann Heller ( jüdischer SPD-Reichstagsabgeordneter ) oder Othmar Spann mit seiner Staatstheorie zu einem modernen Ständestaat, der sich aus direktdemokratischen, sozialistischen und monarchistischen Elementen zusammensetzt ( sehr interessant!).

    Ich meine, eine demokratischer Staat muß auch eine Fundamental-Opposition wie die NPD zulassen, sonst darf er sich nicht demokratisch nennen. Diese kann ein Staat auch verkraften, wenn er offen mit ihr umgeht!
    In unserm Staat und in unserer Zeit ist es offensichtlich schwierig für die herrschende Klasse, auch den Wwillen einer Wähler-Minderheit demokratisch zu akzeptieren.

    In meinen Augen ist es in den letzten Jahren nur zu offensichtlich geworden, daß dieser Staat zu einer ideologisch-gefärbten Soft-DDR verkommt, die Meinungen Andersdenkender propagandistisch zu unterdrücken versucht. Das ist aber kein demokratisches Verhalten mehr, in dem alle Meinungen zu Wort kommen sollen, letztlich aber eine Mehrheitsmeinung den Kkurs des Schiffes bestimmt.

    Immer offenkundiger wird, daß ein Parteienkomplott über die Köpfe der breiten Bevölkerung hinweg nach eigenem Gutdünken “im Namen des Volkes” diesen Staat steuert und dem Bürger jegliche Einflußnahme entziehen will. Es bildet sich eine antidemokratische Parteienkaste heraus, die sich nur noch in den Dienst von Kapital und Wirtschaftsfunktionären ( = Lobbyisten) stellt, in gegenseitiger echselfunktion und Vorteilsnahme.

    Solange das Wirtschaftssystem ein kapitalistisches ist, wird eine Demokratie von diesem mißbraucht werden können. Man lese hierzu auch mal: Silvio Gesell:” Die natürliche Wirtschaftsordnung” oder Hermann Benjes “Wer hat Angst vor Silvio Gesell?”.

    Man müßte zunächst einmal die Demokratie vor dem Zugriff und Mißbrauch durch das Globalkapital schützen, indem man das Wirtschafts- und Geldsystem ändert. Das kann man nur über einen demokratisch legitimierten starken Staat.
    Auch die Allein-Herrschaft des Parteiensystems muß gebrochen werden, denn diese haben sich frei nach dem Parteienforscher von Arnim (“Das System”) bereits den Staat unter den Nagel gerissen, wo sie doch eigentlich nur zur Meinungsbildung beitragen sollten und nur eine Säule im Staat sein sollten, nicht aber DIE Säule im Staat.

    Meines Erachtens betont auch die derzeitige Form unseres demokratischen Systems den Individualismus des Einzelnen viel zu sehr. Man darf nicht vergessen, daß es auch gilt, die Interessen eines überindividualistischen “Volkskörpers” zu vertreten ( “deutsche Interessen”, genossenschaftliches Denken! etc. ).

    Ich kann mich gut erinnern, wie anfang der 70er Jahre das Geschrei losging von der “Ellenbogengesellschaft”, vom “Jeder denkt nur noch an sich”, vom Egotrip jedes Einzelnen etc.
    Das alles hat sich heute um ein vielfaches verstärkt im gesellschaftlichen Denken. Ja woher kommt das denn?
    Es kommt von der Überbetonung der individualistsichen Freiheit des Einzelnen, die bereits zum Egotrip ausgeartet ist. Dder Mensch sucht und braucht aber Halt in der Gemeinschaft. Diese übergeordnete Gemeinschaft mit ihren Gemeinschaftsinteressen, die trotzdem jedem weitgehendste persönliche Freiheit zubilligen, kann nur ein starker Staat schaffen. Unsere derzeitige überindividualistische oligarchische Demokratie wird, so fürchte ich, letzlich nur in eine Anarchie ausarten, in der die Gesellschaft sich nur noch durch das Faustrecht proklamiert und die sozial, finanziell und körperlich Schwachen auf der Strecke bleiben.

    Dagegen muß man als Ddemokrat ebenso angehen!

  5. Hiermit hätten wir ihn: Den bislang umfangreichsten Beitrag hier

    Nationalisten stellen die Nation, d.i. im Regelfall der Staat, in den Vordergrund. Dabei ähneln sie doch gewaltig den Schergen, wie wir sie in der NPD antreffen.

    Zitat:
    Ich meine, eine demokratischer Staat muß auch eine Fundamental-Opposition wie die NPD zulassen, sonst darf er sich nicht demokratisch nennen. Diese kann ein Staat auch verkraften, wenn er offen mit ihr umgeht!

    Wie ich hier schoneinmal sagte: Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit! Was entsteht, wenn Toleranz allzu eng ausgelegt wird, hat uns die Weimarer Republik nur zur genüge gezeigt.

    Zitat:
    In unserm Staat und in unserer Zeit ist es offensichtlich schwierig für die herrschende Klasse, auch den Wwillen einer Wähler-Minderheit demokratisch zu akzeptieren.

    Du distanzierst dich erst von neonazis, und redest ihnen anschließend den Hof. Wo wir bei einer gewissen Geistesverwandtschaft wären.

    Zitat:
    Das ist aber kein demokratisches Verhalten mehr, in dem alle Meinungen zu Wort kommen sollen, letztlich aber eine Mehrheitsmeinung den Kkurs des Schiffes bestimmt.

    Da du ja sosehr auf absolute Demokratie pochst, dann bedenke folgendes: Es wäre in deinem Sinne auch demokratisch, wenn eine Mehrheit der minderheit verbietet, ihre Ansichten kund zu tun.

  6. Du scheinst den Begriff “Freiheit” nur in Deinem Sinne auslegen zu wollen.
    Freiheit ist immer auch die Freiheit Andersdenkender!
    Wenn Du Meinungen verbieten lassen wilsst, befindest Du Dich auf dem besten Weg zu einer Meinungs-Diktatur.

    Es scheint Dir anscheinend auch nicht klar zu sein, daß es noch ganz andere Staatsauffassungen und Formen gibt als die einer republikanischen Demokratie, die ein Kind der Frz. Revolution ist.

    Es gäbe da noch die Staatsform eines Ständestaates ( nicht zu verwechseln mit der absolutistischen Form der 3 Stände Adel-Klerus-“Volk”.

    Oder eine Monarchie.
    Oder eine Mischung aus Monarchie und repräsentativer Demokratie, evtl. mit Elementen direkter Demokratie a la Schweiz.

    Ich mache keine Hehl daraus, daß ich die heutige Staatsform in unserm Land für nicht sehr glücklich halte.

    Bin ich deswegen ein “brauner geistiger Brandstifter”?

    Sogar die alten Griechen, die ja als Urheber der Demokratie gelten, erwählten in schweren Zeiten einen “Tyrann” als Staatslenker, der das Staatsschiff in Seenot wieder in ruhige Gewässer lenken sollte.

    Die so oft und immer wieder beschworene angebliche braune Gefahr läßt einen vor lauter Angst und anerzogener Political Correctness nicht mehr über den Tellerrand der demokratischen Republik als Staatsform hinausblicken. Das kann man sehr schön an Deinem Beitrag sehen.

    Als echter Demokrat müßtest Du sogar eine Mehrheitsentscheidung der Wähler akzeptieren, die die NPD oder DVU oder wie sie alle heißen legal durch freie und geheime Wahl an die Regierung brächten.
    So wie das 1932/1933 auch der Fall war.

    Wenn Du zu solch einer Möglichkeit mental nicht “Ja” sagen kannst, stellst Du Deine eigene demokratische Auffassung in Frage.
    Es ist aber meiner Meinung nach legitim, auch eine nichtdemokratische Auffassung haben zu dürfen!

    Gruß,
    DerNachtwanderer

  7. DerNachtwanderer hat Folgendes geschrieben:
    republikanischen Demokratie, die ein Kind der Frz. Revolution ist.

    Die Republikanische Demokratietheorie (also direkte Beteiligung des Volkes) geht auf Aristoteles zurück; hat also ihre Wurzeln im altertümlichen Griechenland und kann als eine der ältesten wissenschaftlich bearbeiteten Staatsformen gelten.

    Im Übrigen ist Deutschland formell zwar eine Republik. Doch kann man bei der praktischen Durchführung von Partizipation davon keineswegs reden. Dazu müsste das Volk viel größere Kontrollmöglichkeiten erhalten.

    DerNachtwanderer hat Folgendes geschrieben:
    Als echter Demokrat müßtest Du sogar eine Mehrheitsentscheidung der Wähler akzeptieren, die die NPD oder DVU oder wie sie alle heißen legal durch freie und geheime Wahl an die Regierung brächten.

    Nun, was soll man als Minderheit dagegen machen, wenn eine große(!) Mehrheit sich für Unterdrückung und Unrecht entscheidet?
    Allerdings bestünde das Volk dann nicht mehr aus Demokraten. Denn dafür reicht es nicht, lediglich nach dem Abstimmungsverhältnis zu schauen. Ein Demokrat gesteht allen Mitbürgern Freiheit und Mitbestimmung zu. Es kommt darauf an, einen Allgemeinwillen zu finden, der vielen Bedürftnissen entspricht.

    Zugegeben, Demos folgt seiner ganz eigenen radikaldemokratischen Ansicht . Doch gehört es tatsächlich zum Demokratsein, undemokratische Tendenzen zu tolerieren? Ist es nicht unsere Aufgabe, diesen mit allen Mitteln entgegenzutreten? Denn wie schon gesagt: Demokratie erschöpft sich beiweitem nicht in Abstimmungen. Es ist eine Verantwortung gegenüber der Gerechtigkeit.

    DerNachtwanderer hat Folgendes geschrieben:

    Es ist aber meiner Meinung nach legitim, auch eine nichtdemokratische Auffassung haben zu dürfen!

    Nein, ist es nicht! Legitimität entsteht durch den Volkswille, und der steht dem entgegen.
    Demokratisch ist es noch viel weniger!

  8. Wenn ich mich recht erinnere, artikulierte sich der “Volkswille” in den Stadtstaaten des antiken Griechenland auch darin, daß das Volk in schwierigen politischen Lagen demokratisch, legitimiert eben durch den Volkswillen, anstelle der bisherigen demokratisch gewählten Vertreter einen sog. “Tyrannen” auf Zeit an die Spitze des Staates wählte. Also den vielfach gefürchteten “starken Mann”.

    Äquivalent dazu im römischen Reich die Ernennung zum Tribun/Consul durch den Senat.

    In diesem Zusammenhang sei auch mal der Hinweis auf ein Paradoxon unserer demokratischen Gesellschaft erlaubt:

    In der Politik und der öffentlichen sowie privaten Gesellschaft wird sehr viel Wert auf demokratische Prinzipien wie Gleichheit, Mitbestimmung, Wahl etc. gelegt.
    Gleiches gilt aber z.B. in der Wirtschaft nicht.
    Großkonzerne, Mittelstandsbetriebe, Kleinbetriebe…. alle sind sie hierarchisch strukturiert, ja eigentlich schon nach dem “Führerprinzip” strukturiert!

    Welches Strukturprinzip ist offensichtlich das erfolgreichere?
    Welches Strukturprinzip beherrscht das andere?
    Wird die demokratische gesellschaft in Wirklichkeit von einer “Führerprinziporientierten” Finanzoligarchie gesteuert, ist also die Demokratie nur ein Deckmäntelchen für ganz anders orientierte “Tyrannen” ?

  9. Indirekt zu dieser Disskussion möchte ich auch noch etwas dazu sagen …

    “Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes!”
    Dieser Satz hört sich unheimlich gut an. … Aber was will das Volk, und wie kommt es zu dieser Willensbildung.

    Am eigenen Leib habe ich feststellen müssen, wie durch Lügen und Meinungsmanipulation eine ganze Welt in einen Krieg gegen den Irak gezogen wurde. Als im Fernsehen 1991 die Bilder und Nachrichten über angebliche Greueltaten (Iraker werfen in Kuweit Babys aus Brutkästen auf die Straßen, Zeugen berichten vor der UN) auf einen naiven, gutgläubigen, geschichtsunkundigen Thorsten herniederprasselten reihte er sich in die Massen der empörten TV-Junkies, die die Botschaft (Krieg) wie gewünscht aufgenommen und unterstützt haben. … was aber womöglich völlig unwichtig war, Kriege können auch ohne Legitimation geführt werden und der Sieger wird (wenn siegreich) dann auch gefeiert.

    In diesem Zustand befinden sich heute (2006) aber offensichtlich immer noch zuviele, die scheinbar alles glauben, was immer auch “rüberkommt”.

    Und genau das ist die größte Gefahr und Schwäche einer Demokratie. Die Herrschaft (über die Meinungen und Köpfe und noch wichtiger Gefühle) findet seit Jahrzehnten in den Medien statt. Und die Bequemlichkeit (oder wie bei mir damals Naivität) der Massen, diese Informationen kritisch zu hinterfragen!

    Ziehen wir doch einfach einmal für uns Bilanz und prüfen den ganz oben zitierten Satz anhand der Politik der letzten sagen wir 4 Regierungen in der BRD. Wo fielen Entscheidungen, die (sofern wir es beurteilen können) dem Volk:

    – eher genützt,
    – eher geschadet haben.

    Zu allererst müssen wir uns aber wieder ins so schnelllebige Gedächtnis rufen, was alles überhaupt in dieser Zeit so “kriegsentscheidendes” von unseren StaatsDIENERN entschieden/beschlossen wurde.

    Was haltet Ihr davon, unsere Demokratie daraufhin abzuklopfen?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>