Deutsche Bank: „Preismanipulationen dienen Sozialen Zwecken“

Original © Thomas Wolf, www.foto-tw.de

Nachdem vor einiger Zeit bekannt wurde, dass die Deutsche Bank neben dem Gold- auch den Silberpreis manipuliert hat, offenbarte das Geldinstitut nun auf einer geheimen Pressekonferenz die wahren Gründe für dieses Vorgehen: Es war die Not der Menschen im Zuge der Finanzkrise, die das Gute in vielen Investmentangestellten hervorrief.

Günstiges Gold und Silber für verarmte Millionäre

Zweck der Preismanipulationen sei es immer gewesen, Gold, Silber und andere Güter für Kunden der Deutschen Bank etwas günstiger zu machen. Viele Millionäre hätten sich die Edelmetalle nicht mehr in dem Umfang leisten können, wie noch vor der Finanzkrise von 2008. „Da mussten wir etwas tun.“ sagte Jürgen Fitschen, Vorstandvorsitzender der Bank.

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„Diese armen Menschen wurden aus ihrer Welt geworfen. Können Sie sich vorstellen, wie es ist, wenn man gewohnt ist, jeden Tag eine neue Goldkette mit Edelsteinen zu kaufen, und dies von heute auf morgen nicht mehr möglich ist? Viele müssen ein und die selben Schmuckstücke über Tage hinweg tragen. Diese Menschen erleiden unglaubliche Not.“.

Fitschen versicherte zudem, die Manipulationen seien eng mit dem Kanzleramt abgestimmt. In Regierungskreisen gelte seit jeher die vollkommen richtige Devise :„Ein zufriedenes Deutschland braucht zufriedene Wirtschaftsbosse und Millionäre. Um den Rest kümmern sich die Medien mit Bauer sucht Frau & Co.“. Kanzlerin Merkel habe ihn persönlich zum Projekt Preismanipulation beglückwünscht und es einen Meilenstein Sozialer Verantwortung genannt.

Deutsche Bank Kunden von Krise gebeutelt

Laut einer unveröffentlichten Studie der Deutschen Bank, in die unser Reporter exklusiv Einblick erhielt, sind ungewöhnlich viele Millionäre von der Finanzkrise betroffen. So wird das Beispiel eines Immobilienmoguls aufgeführt, der einen großen Teil seiner Häuser verlor. Bezug nehmend auf ein persönliches Interview wird er zitiert: „Stellen sie sich das mal vor: Ich habe so unglaublich viele Villen verkaufen müssen. Das kann der Otto-Normal-Häuslebauer gar nicht nachvollziehen. Wenn bei ihm der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht, verliert er gerade mal ein einzelnes Haus. Ich musste weit über 20 verkaufen – zu Preisen, die unverschämt niedrig waren. Da war kaum noch Gewinn drin.“. Laut Anmerkungen der Studie hat der Bankkunde dabei sehr traurige Augen gehabt, sei den Tränen nahe gewesen. Im weiteren Verlauf des Interviews wird deutlich, wie schlimm es den Mann erwischt hat. So müsse er künftig darauf verzichten, seinen Kaviar direkt aus Russland pünktlich zum Frühstück einfliegen zu lassen. Er komme nun mit dem Auto – was natürlich länger dauere.

Weitere Preismanipulationen geplant

Vor dem Hintergrund auch des genannten Interviews kündigte Fitschen weitere Aktionen an. So solle der Preis für Russischen Kaviar gedrückt werden. Als Ausgleich könnten die Preise für Grundnahrungsmittel angehoben werden. Diese würden viel häufiger von der großen Masse geringer Verdienender konsumiert. Die Folgen der Krise würden so auf mehrere Schultern verteilt. „Sozialleistungen basieren immer auf dem Solidaritätsprinzip.“, so Fitschen. Es dürfe nicht passieren, dass die Minderheit der Reichen einseitig belastet werde. Darauf achte die Bank bei ihren Manipulationen sehr genau. Auch in dieser Hinsicht sei man sich seiner sozialen Verantwortung absolut bewusst.

Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

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