Der Islam kauft den Westen

Nachdem sich nun der Streit um die Mohamed-Karikaturen gelegt hat, ziehen die “gelehrten” Moslems ihren pöbelhaften Glaubensbrüdern nach und schießen gegen den Westen. Auf einer Islamischen Konferenz gründeten sie dazu eine Organisation “zur Verteidigung des Propheten”. Davon abgesehen, daß diese angesichts der Allmächtigkeit Mohameds und Allahs eigentlich überflüssig sein sollte, zeigt sich in ihr die Unbelehrbarkeit des Islams: Von Interkulturellem Dialog ist nichts zu spüren. Ebensowenig stellt man das eigene Verhalten unter kritische Beobachtung (siehe Todesverhandlungen in Afghanistan). Was auch kaum wundert. Schuld ist letztendlich immer der dekadente Westen mit seinen von Satan gebrachten Freiheitsrechten.
Was auch immer man von diesem Streben halten möge, die Strategie der Initiatoren ist denkbar einfach und wirkungsvoll: Auf “zivilisierte” Art und Weise möchte man fortan Verstöße gegen das islamische Recht in westlichen Staaten, die sich gegen die religiösen Gefühle der Moslems richten, beobachten und anmahnen. Da aber alles höfliche Reden und konstruktive Diskutieren dem Wesen ihrer Religion widerspricht, fordern die 300 Teilnehmer der Konferenz einen sofortigen Boykott aller Waren des Landes, aus dem Verstöße gemeldet werden. Diese sollen erst dann aufgehoben werden, wenn sich die jeweilige Regierung oder betroffenen Unternehmensleitungen öffentlich entschuldigt haben.
Wie es aussieht, ist dieses Unterfangen bereits von Erfolg gekrönt. Der dänische Konzern Arla Foods, dessen Produkte im Nahen Osten nur noch seltenst gekauft werden, führt derzeit eine Entschuldigungskampagne quer durch die arabischen Ländereien. Dabei distanziert er sich von allem, was die Gefühle der Moslems verletzt haben könnte – insbesondere natürlich von “Jyllands-Posten”. Doch auch die dänische Regierung hatte im Gewitter der Proteste unlängst ihren freiheitlichen Schwanz eingezogen und kleinbeigegeben. Alles, um wirtschaftliche Einbußen zu verhindern.
Der Islam hat also die Achillesferse des Westens gefunden. Für ein paar wenige Euro mehr in den Kassen, zählen Freiheit und Demokratie nicht mehr. Was gehen die Unternehmen und unsere der Wirtschaft verpflichteten Politiker jene erkämpften Errungenschaften an, die unsere Gesellschaft erst so erfolgreich machten, wie sie heute ist.
Bleibt nur noch abzuwarten, welche Auswirkungen das auf potentielles Verhalten hat. Werden die Eliten Zensur fordern, um ihre finanziellen Interessen nicht zu gefährden? Ist Kritik am Islam zukünftig vom Wohlwollen der moslemischen Kontrolleure abhängig? Wenn die ersten Stillhalteforderungen und politisch korrekten Zurechtweisungen kommen, werden wir es wissen. Dann hat der Islam die Demokratie mit den Waffen des Kapitalismus´ geschlagen und die Freie Welt gekauft.

Quelle zum Nachlesen des Themas:

http://www.welt.de/data/2006/03/25/864734.html

Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

Ein Gedanke zu „Der Islam kauft den Westen“

  1. Ich denke, es gibt tatsächlich den friedlichen Islam – oder besser friedlich denkende Moslems. Das Problem ist nur, daß nicht der ganze Islam so ist, es aber keine Trennung zwischen den einzelnen Ansichten in der Religion gibt.

    Mit anderen Worten: Der Friedensislam sollte endlich seine konfessionelle Trennung vom Rest des Molochs durchziehen. Nur dann werden wir die richtigen Gegner bekämpfen können und die friedlichen Moslems fühlen sich nicht ständig mißverstanden.

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