Absolventen zu unreif: Studenten müssen dem Markt angepasst werden

Fachkräfte dem Markt anpassen
Fachkräfte dem Markt anpassen
Fachkräfte dem Markt anpassen

Es ist schon ein unglaubliches Dilemma, in dem sich die Deutsche Wirtschaft befindet: Sie braucht top ausgebildete Fachkräfte mit der Leistungskraft 20-Jähriger und der geistigen Reife 40-Jähriger. Ansonsten, so der einhellige Tenor, wird Deutschland hinter Staaten wie China abfallen. Wie aber soll dieser Spagat bewerkstelligt werden?

Schnelle Ausbildung allein reicht nicht

Vor 16 Jahren fand man zumindest für die zu langsame Ausbildung besonders von Studenten eine europäische Lösung: Mit dem Bologna-Prozess passte man alle Universitätsabschlüsse in der EU an und einigte sich auf eine 3-Jährige Regelstudienzeit. Und fertig war der Superstudent: Noch in vollem Saft seiner Jugend stehend, spezialisiert und maßgeschneidert für die Anforderungen der Unternehmen.

Doch nun regt sich neuerliche Kritik in der Wirtschaft. Zwar hätte man die Fachkräfte nun auf Leistungskraft optimiert, doch sie besitzen keine Lebenserfahrung mehr. Daraus folgt geringere soziale Kompetenz und von Unreife geprägte Entscheidungen. Die Politik hat mal wieder nur die Hälfte ihrer Arbeit getan. Anstatt ein ausgewogenes Produkt abzuliefern, sind die auf den Markt geworfenen Fachkräfte nur halbgar. Und das, obwohl die Wirtschaft seit Jahren klare Leistungsanforderungen formuliert.
„Die Qualität der Studenten muss weiter optimiert, weitere Prägungsphasen eingeführt werden. Bildung und Lebenserfahrung sollten parallel aufgebaut werden.“ heißt es deshalb in den Wirtschaftsverbänden.

Lebenserfahrung nach dem Vorbild Asiens

Wie aber können Studenten schnell ausgebildet werden und zugleich Lebenserfahrung sammeln? Hier lohnt sich ein Blick nach Asien. Was macht denn diese hochproduktiven Nationen so effektiv?

Zum einen ist da die klare Anforderung, schon im Kindesalter für die Familie sorgen zu müssen. Erreicht wird dieser Zustand, indem der Bevölkerung das Leben nicht unnötig vereinfacht wird. Wohlstand bedeutet Müßiggang; und das wiederum führt zu Unreife. Wo sollen die Studenten denn ihre Lebenserfahrung her bekommen, wenn sie sich als Kinder mit Spielzeug und anderen unproduktiven Tätigkeiten befassen?

Doch auch beim politischen Klima kann etwas getan werden. So punktet China mit einer klaren Reglementierung in Sachen Meinungsäußerung, Unterhaltung und Kultur. Die dortigen Jugendlichen sind gezwungen, permanent neue Wege herauszufinden, um die staatliche Zensur zu umgehen. Gleichzeitig müssen sie stets abwägen, ob sich das Risiko lohnt, für ihre Handlungen in Foltergefängnissen oder gar vor dem Scharfrichter zu landen. Diese Zwänge stählen für das spätere harte Leben als Fachkraft, machen immun gegen Ausbeutung und Gesundheitsrisiken.

Maßnahmen für den optimalen Studenten

Die Politik muss also Durchschnittseinkommen und Sozialleistungen entsprechend anpassten. Als Ziel sollte das Niveau in Asien angepeilt werden. So beginnt auch für deutsche Fachkräfte der Ernst des Lebens sehr viel früher. Die Produktionseffektivität kann außerdem extrem gesteigert werden, der Staat spart viel Geld und kann damit die Unternehmens- und Reichensteuern senken.

Außerdem sollte ein härteres Regime errichtet werden. Schon heute werden politische Entscheidungen im Grunde von Lobbyisten bestimmt. Wozu also unproduktive Tätigkeiten wie Wahlen oder Meinungsäußerung beibehalten? Eine permanente Bedrohung mit drakonischen Strafen fördert zudem den psychischen Druck auf alle Menschen was wiederum zu früherer geistiger Reife führt.

Nur so kann Deutschland auch die nächsten Jahrzehnte dem globalen Wettbewerbsdruck stand halten. Werfen wir den unnötigen Ballast wie Demokratie, Sozialsystem und Rechtsstaat ab. Dann kann die Wirtschaft endlich optimal arbeiten.

Veröffentlicht von

Thomas C. Stahl

Herausgeber von tiuz.de. Motto: Die einzige legitime Politik in einer Demokratie ist die des Volkes! Homepage

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