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Social-Media-Interview mit Thomas Nitzsche, Oberbürgermeister-Kandidat in Jena
Dr. Thomas Nitzsche ist 36 Jahre alt, studierte Politikwissenschaft (HF) in Jena und tritt als Kandidat der FDP zu den Oberbürgermeisterwahlen in Jena an. Grund genug, ihm ein paar Fragen bezüglich Social Media zu stellen. Gerade im recht bürgernahen Wahlkampf auf lokaler Ebene sind die neuen Medien vielerorts noch kein weit verbreitetes Mittel, Bürger von … weiterlesen »
Facebooks neue Profil-Oberfläche könnte nach hinten los gehen
Ab Ende März will Facebook die Profile aller seiner Nutzer zwangsweise auf eine neue Oberfläche namens “Chronik” (engl: Timeline) umstellen. Das Soziale Netzwerk scheint vom neuen Design und neuen Funktionen derart überzeugt zu sein, dass die User gar nicht erst gefragt werden.1 Alternativ die bisherige Oberfläche beizubehalten soll offenbar nicht möglich sein. Eine Entwicklung, die … weiterlesen »
Kurzgeschichte: “Der Segen des ACTA”
ACTA ist in aller Munde. Auch wenn das internationale Abkommen bisher in Deutschland nicht ratifiziert wurde, stellt es über Umwege dennoch eine Gefahr dar. Wie sich Internet und Gesellschaft verändern könnten, wenn ACTA auch hier zu Lande Geltung erlangen würde, habe ich in einer Kurzgeschichte fest gehalten. Dinge, die dort eventuell wie Fiktion anmuten, sind … weiterlesen »
Warum Googles Monopol ein Problem ist
Immer wieder hört resp. ließt man, wie gefährlich Google doch eigentlich ist. Mangelnder Datenschutz wird dabei sehr häufig ins Feld geführt. Dabei stellt der zum einen kein reines Google-Problem dar. Andere wie z.B. Facebook haben in dieser Hinsicht viel mehr auf dem Kerbholz. Googles Gefahr geht zusätzlich von seiner quasi Monopol-Stellung auf dem Suchmaschinenmarkt dar. … weiterlesen »
Was ist eine Republik ?
Dass Deutschland eine Republik ist, können wir dem Grundgesetz entnehmen. Doch wie sollte eine solche aussehen? Welches sind ihre Grundregeln? Denn Demokratie ohne Regeln ist nichts weiter als die Diktatur der Mehrheit über die Minderheit. Folgend ein paar grundlegende Gedanken darüber, wie eine Republik (eigentlich?) konstituiert sein sollte. Zwischen Macht und Untergang Der Mensch ist … weiterlesen »
Mediendemokratie und Bürgerjournalismus?
Der Titel dieses gebloggten Webmagazins enthält zwei Begriffe, die einerseits geläufig, andererseits unbestimmter nicht sein können. Kommt es beim ersten darauf an, was man unter Medien und was unter Demokratie versteht, ist der zweite erst in den letzten Jahren entstanden und weist deshalb noch keine feste Bedeutung vor. Im Folgenden soll jene Bedeutung beider Begriffe dargelegt werden, die für dieses Projekt maßgeblich ist.
Mediendemokratie
Dieser Begriff setzt sich im Grunde aus zwei Teilen zusammen. Wobei er sich in seiner Gesamtheit von diesen doch ein wenig unterscheidet. Eine detaillierte Erörterung findet in der gleichnamigen Rubrik Mediendemokratie statt.
Medien
In Zeiten des Internets hat sich der Umfang dessen, was Medium ist, stark vergrößert. Waren es einst nur Presse und Rundfunk, gehören nun unzählige Webseiten zu den Medien. So kann man nun auch Book of Ra online spielen - statt in die gute alte Spielhalle zu gehen. In Webshops können Druckerpatronen gekauft werden. Spezialisten wie Plissee von Faltstore.org wären in den "alten" Medien wohl eher untergegangen. Aber auch Dienstleistungen wie PlayStation 2 Reparatur oder Technische Dokumentation gehören zum Fundus des Internets.
Sind das alles Medien?
Im Rahmen dieses Projekts muss diese Frage mit JA beantwortet werden. Denn auch wenn es sich im Grunde nicht um Anbieter von Nachrichten im konservativen Sinne handelt, haben sowohl der Spieleanbieter als auch der Onlineshop eins gemeinsam: Sie bieten in erster Linie Informationen an. Und das ist die Aufgabe der Medien.
Demokratie
Obwohl wir alle in einer Demokratie leben und das Wort im Alltagsgebrauch - besonders in den Medien - tagtäglich in Gebrauch ist, wissen nur die wenigsten, was Demokratie eigentlich bedeutet. Der Begriff bedeutet "Volksherrschaft". Soviel wissen die meisten. Doch wie findet diese statt? Durch Wahlen, lautet wohl die häufigste Antwort auf diese Frage. Ist das wirklich so? Folgend ein Beispiel, das zum Nachdenken anregen soll:
- Ausführliche Erfahrungsberichte sowie umfangreiche Testergebnisse zu verschiedenen Wettanbietern wie Bet365 oder Unibet findet man auf dem Sportwetten Informationsportal der Wettfreunde.
Bürgerjournalismus
Auch den Begriff Bürgerjournalismus kann man nicht in einem kurzen Text erklären. Im Detail erfolgt das in der Rubrik Bürgerjournalismus. Folgend also ein kleiner Anriss.
Journalismus
Medien werden von Journalisten betreut. So sieht die allgemeine Vorstellung aus. Tatsächlich sind die meisten Mitarbeiter der großen Presse- und Rundfunkanbieter alles, nur keine Journalisten. Selbst Menschen, die Artikel für Zeitungen schreiben, handeln heutzutage eher wie Reporter. Um Journalisten zu sein, geht ihnen die Fähigkeit, Inhalte zu reflektieren, meistens ab. An dieser Stelle wieder ein kleines Beispiel zum nachdenken:
- Wer nach einer Trennung die Liebe des Ex-Partners oder der Ex-Freundin zurückgewinnen möchte, dem können die kostenlosen Tipps und Strategien zum Thema Ex Zurück Gewinnen enorm helfen. Wenn eine Beziehung beendet wird, machen viele von uns leider genau die gleichen Fehler, die dann einen Neuanfang erheblich erschweren.
Republik
Wenn Journalismus zu einer Sache von und für Bürger wird, nennt man das im Grunde Republik - in ihrer deutlichsten Ausprägung. Meiner Meinung nach kann man erst dann von Bürgerjournalismus sprechen, wenn die jeweiligen Inhalte nicht nur von "normalen" Menschen verfasst werden, sondern auch für die Allgemeinheit bereit stehen. Ein Bürgerjournalist, der z.B. Testberichte veröffentlicht und per Webpromotion publiziert, tut dies zumeist für einen offenen Leserkreis. Er recherchiert, reflektiert und stellt das Ergebnis seinen Mitbürgern zur Verfügung. Kurzum: Er ist ein Journalist und ein Bürger, der für Bürger tätig ist - das Ideal einer Republik.


